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Zwei Jahrgänge sorgen für gutes Gelingen

Vier Tage Feststimmung auf der Boomer Kirmes

22.07.2019 - 14:53

Ransbach-Baumbach. Tradition wurde am vergangenen Wochenende in Baumbach großgeschrieben, denn dort wurde zünftig Kirmes gefeiert, mit allem was dazu gehört. Ein Gottesdienst, der Kirmeszug mit dem Musikverein, Schausteller und Fahrgeschäfte, zwei Live-Bands, der beliebten Frühshoppen und letztlich die Kirmesbeerdigung gehörten zum viertägigen Programm auf dem Kirmesplatz „Im Grauert“.

Jule King, Johannes Schlump, Marvin Kern, Philipp Wolf, Jan Baumhauer und Luca Schneider von der Band „Fohr Five“ sorgten bereits am Freitagabend für tolle Stimmung. Am Samstag fand nach altem Brauchtum zunächst der Festgottesdienst in der St. Antoniuskirche statt, bei dem sich die Gemeinde auf das traditionelle Kirchweihfest einstimmte. Danach ging es zu Klängen des Musikvereins Ransbach-Baumbach zu Fuß durch die Baustelle in der Rheinstraße zum Kirmesplatz, wo bereits viele Besucher gespannt auf das Eintreffen des Musikvereins und des Bürgermeisters Michael Merz warteten.

„Heute gibt es nicht nur Tradition, sondern auch Neuerung hier im Baumbach. Wir feiern unser Kirchweihfest direkt hinter dem neuen Kindergarten hier im Ortsteil Baumbach und wir sind über die fast ganz neue Straße gegangen. Ich freue mich, dass uns so viele gefolgt sind. Wir hatten eben einen wunderschönen Gottesdienst. Da möchte ich beiden Herren recht herzlich danken, auch für das Wetter, sodass wir trockenen Fußes auf unsere Kirmes gehen konnten“, begrüßte Merz die Besucher auf dem Kirmesplatz.


Zwei Jahrgänge in einer Kirmesgesellschaft vereint


Er bedankte sich weiterhin bei den Sängerinnen und Sängern des Chores, der den Gottesdienst unterstützt hat, beim Musikverein für die Begleitung und der Kirmesgesellschaft, die sich in diesem Jahr aus zwei Jahrgängen zusammensetzt.

Die „Andunne Mauerblömcher“ des Jahrgangs 1989/1990 und die „Börsekinner“ des Jahrgangs 1999/2000 haben sich in diesem Jahr als Kirmesgesellschaft zusammengetan. Dabei freuten sich die „Andunne Mauerblömcher“, dass die diesjährige Kirmes für sie ein Anlass war, mal wieder in die Heimat zurückzukehren und an diesen Tagen nicht nur ihre Kirmes, sondern auch ihre Heimat zu feiern, sich zusammenzufinden, alte Freunde und Bekannte wiederzusehen und einfach eine tolle Zeit zusammen zu haben.


Freibier ist das beste Bier


Merz sprach seinen Dank auch der Nachbarschaft aus, die den Tumult auf dem Kirmesplatz über das Wochenende in Kauf nahmen und so zum guten Gelingen des Festes beitrugen. Nach guter alter Sitte wurde der anschließende Kirmestanz zu Walzerklängen getanzt.

Im Anschluss begrüßte er Frank Fohr und Bernd Schattner von der Fohr-Brauerei, die es sich auch in diesem Jahr nicht nehmen ließen, ein Fässchen Bier zu spendieren, welches nach dem Fassanstich durch den Bürgermeister als Freibier an die Kirmesgäste ausgeteilt wurde. „Freibier ist das beste Bier und wir freuen uns auf das kühle Nass. Ich bedanke mich bei allen und freue mich auf wunderschöne Kirmestage hier in Boomisch“, so Merz.

Routiniert schlug der Bürgermeister mit gerade mal zwei Schlägen das Fass an und dann floss der kühle Gerstensaft in die bereitstehenden Krüge und Gläser. Damit war die Kirmes offiziell eröffnet. Im Verlauf des Abends wurde noch so manchen Fässchen geleert und die Band „Lift off“, die bereits im Vorjahr für Superstimmung sorgte, heizte den Kirmesgästen mit ihren Songs ein.

Auch die restlichen beiden Festtage fanden bei guter Laune und ausgelassener Stimmung und buntem Treiben auf dem Festplatz, statt bevor am Montagabend um Mitternacht die diesjährige Kirmes beerdigt wurde.

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Kommentare
Uwe Klasen:
Hätte es den Nationalsozialismus nicht gegeben, so hätte man ihn, damit sich die geistig Verwahrlosten von heute darin suhlen können, erfinden müssen!
juergen mueller:
Herr Schupp,wie kommen Sie darauf,dass man gerade Sie in einen direkten Vergleich mit den "Dosen-Politikern" gestellt habe?Seien Sie doch einfach nur froh,dass Ihr Konterfei nicht auf einer Dose war.Das hätte die Berechtigung zu einer Anzeige sein können.Meine Oma hat immer gesagt:"Getroffene Hunde bellen".Ich an Ihrer Stelle hätte mir nicht entgehen lassen,den ersten Ball zu werfen - nicht auf den Mann mit dem Schnorres,denn der ist ja tot. Machen sie doch lieber ernsthafte Politik,als diese anderen zu empfehlen und schauen sich einmal "Verstehen Sie Spaß" an.
Heiner Kuhlmann:
Ist der Vorname des Täters bekannt? Danke.
Antje Schulz:
Der Kommentar von K. Schmidt muß richtig gestellt werden. Die AfD hatte bei der Kreistagswahl nicht rund 350.000 Wähler, sondern rund 350.000 Stimmen. Jeder Wähler konnte bei Kreistagswahl bis zu 50 Stimmen vergeben. Im Bundesdurchschnitt liegt die AfD momentan bei etwa 13 Prozent. Da sind 7,4 Prozent für die AfD bei der Kreistagswahl Mayen-Koblenz nunmal weiter unter Schnitt. Das heißt, daß die Wähler im Landkreis Mayen-Koblenz mit der Arbeit der AfD nicht besonders zufrieden sind, jedenfalls weit weniger als im Bundesdurchschnitt. Und das liegt auch an der schlechten Arbeit von Uwe Junge.
K. Schmidt:
Das Argument, alle Wahlen in der Konstitution sind vorher abgesprochen, soll deshalb nicht ziehen, weil auch die meisten anderen Beschlüsse vorher abgesprochen und somit nur noch abzunicken sind? Und Junge soll man einfach nicht ernst zunehmen? Als Vorsitzender der drittstärksten Landtagsfraktion? Leute, genau so hält man dieses politische Krankheitssymptom am Leben, genau so wird man die Afd nicht wieder los. Bekämpft sie doch endlich mit vernünftiger Politik, nicht mit solch dilettantischen Quengeleien. Selbst die 350.000 Wähler bei der Kreistagswahl hat die AfD sich nicht selbst gewonnen, sondern die haben die anderen Parteien verloren. Warum versucht denn keiner, die zurück zu gewinnen? Das lässt sich so auf alle Ebenen übertragen. Man kann es nicht verstehen.
Antje Schulz:
Uwe Junge ist kein ernst zu nehmender Politiker.
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