Allgemeine Berichte | 29.01.2026

Das Tierheim Andernach präsentiert seine „Tiere der Woche“

Vierbeiner auf der Suche nach Familienanschluss

Rex. Fotos: privat

Andernach. Das Tierheim Andernach präsentiert seine „Tiere der Woche“.

Rex ist ein etwa neun Jahre alter Schäferhund. Er kam gemeinsam mit Hündin Freya ins Tierheim, da sein Frauchen ins Pflegeheim ziehen musste. Rex kann problemlos ohne Freya vermittelt werden, denn Menschen sind ihm viel wichtiger. Rex ist sehr, sehr menschenbezogen.

Trotz seines Alters ist er fit und aktiv. Rex liebt ausgedehnte Spaziergänge, ist stubenrein, kann problemlos alleine bleiben und ist absolut unkompliziert im Alltag.

Im Umgang mit anderen Hunden zeigt er sich freundlich, bei manchen Rüden entscheidet die Sympathie. Er wünscht sich ein Zuhause ohne Kleinkinder, da er diese nicht kennt. Mit Rex bekommt man einen treuen und menschenfreundlichen Begleiter

Freya ist ca. neun Jahre alt und kam gemeinsam mit Rex ins Tierheim, da ihr Frauchen ins Pflegeheim ziehen musste. Inzwischen konnten die Tierheimmitarbeiter die beiden gut kennenlernen und haben festgestellt, dass Freya und Rex problemlos getrennt voneinander vermittelt werden können. Ziemlich sicher wäre Freya ohne Rex sogar glücklicher. Freya ist eine unglaublich verschmuste Hündin, die im Zusammenleben mit Rex oft zurückstecken muss – er drängelt sich gerne dazwischen, und Freya zieht sich dann lieber zurück. Deshalb wünscht sie sich ein Zuhause bei einem netten, ruhigen Artgenossen, der sich nicht ständig in den Vordergrund stellt. Vermutlich wäre sie aber auch als Einzelhund glücklich.

Freya ist absolut lieb, unkompliziert und wirklich ein echter Schatz. Ihre Pfleger können absolut nichts Negatives über sie berichten.

Sie ist stubenrein, kann problemlos alleine zuhause bleiben und liebt es, ganz nah bei ihren Menschen zu sein.

Mit ihren neun Jahren ist sie noch fit, geht sehr gerne spazieren und genießt danach umso mehr die gemütlichen Stunden zu Hause auf dem Sofa. Freya sucht ein Zuhause ohne kleine Kinder. Da sie bisher bei älteren Menschen gelebt hat, wünscht sie sich einen ruhigen, entspannten Haushalt.

Aufgrund eines vergrößerten Herzens benötigt Freya täglich Tabletten, die sie aber völlig problemlos einnimmt. Mit Freya bekommt man eine verschmuste und ganz treue Begleiterin fürs Leben.

Stressika und Strohdo geboren, ca. 10/2025, hatten keinen leichten Start ins Leben. In einer Transportbox vor dem Tierheim ausgesetzt, begann ihr junges Leben mit Angst, Hilflosigkeit und Überforderung. Diese Erfahrung hat Spuren hinterlassen.

Im Tierheim zeigen sich Stressika und Strohdo derzeit sehr ängstlich und stark gestresst. Nähe macht ihnen noch Angst, Berührungen sind für beide im Moment noch nicht möglich. Bei Unsicherheit gehen sie sofort auf Abstand, manchmal reagieren sie aus ihrer Angst heraus auch nach vorne. All das ist kein „böses“ Verhalten, sondern pure Selbstverteidigung.

Für die beiden wünscht sich das Tierheim ein ruhiges, liebevolles Zuhause bei geduldigen Menschen ohne kleine Kinder. Menschen, die bereit sind, nichts zu erzwingen, sondern Vertrauen wachsen zu lassen. Schritt für Schritt, in ihrem Tempo. Die Möglichkeit zum späteren Freigang nach der Kastration ist Voraussetzung.

Stressika und Strohdo sind noch jung - ein Alter, in dem sich mit Zeit, Verständnis und ganz viel Herz oft erstaunlich schnelle Fortschritte zeigen.

Die beiden geben sich gegenseitig Halt und Sicherheit und werden daher ausschließlich gemeinsam vermittelt.

Wer schenkt Stressika und Strohdo das, was sie bisher nie hatten – ein Zuhause, in dem sie ankommen dürfen, ohne Angst, ohne Druck, aber mit ganz viel Liebe?

Freya.

Freya.

Strohdo.

Strohdo.

Stressika.

Stressika.

Rex. Fotos: privat

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