Städtische Kindertagesstätte erhält „Kita-Vital-Zertifikat“
Vitales Leben in der Pusteblume
Lange Fortbildung der Erzieherinnen und Schneeballeffekt tragen Früchte
Meckenheim. Wie man fit und vital bleibt, wissen jetzt die Kinder in den sechs Gruppen der städtischen Kita Pusteblume und ihre Eltern allemal. Monate der Fortbildungen, Gruppentreffen und Besprechungen der Erzieherinnen und des Elternbeirats hatten zwei dicke Ordner mit Infomaterial gefüllt, bis sie es geschafft hatten.
Nun verliehen Hermann Allroggen als Vorsitzender des Vereins kivi, Gesundheits- und Sozialdezernent Dieter Schmitz und der Erste Beigeordnete der Stadt Holger Jung der Kindertagesstätte das begehrte Zertifikat „Kita Vital“.
Als fünfte städtische Kita legt die „Pusteblume“ gemeinsam mit den Eltern die Basis für ein gesundes Leben mit den Säulen gesunde Ernährung, Entspannung und Bewegung. Mit Unterstützung des Wahnbachtalsperrenverbands hatten die Projektleiterin Yasmin Groß und Kerstin Eleftheriadis die engagierten Betreuerinnen in der Einrichtung am Neuen Markt begleitet. Renate Schliebach dankte als Leiterin der Einrichtung den Initiatoren für die Unterstützung.
Stellvertretend für den Elternbeirat beschrieb Wiebke Zanger die Situation für die Eltern. Es sei sicher innerhalb der Einrichtung nicht immer einfach gewesen, den Kindern den Sinn der neuen Regeln zu erklären. Viel schwieriger sei es aber sicherlich gewesen, das Wissen um die gesundheitsförderlichen Lebensweisen auch in den Elternhäusern ankommen zu lassen. Auch in dieser Hinsicht seien die Erzieherinnen unermüdlich gewesen, wofür sie im Namen der Eltern dankte.
Als Geschenk zur Zertifizierung hatte der Beigeordnete den Kindern einen Korb mit Äpfeln mitgebracht. Hermann Allroggen drückte seine Begeisterung darüber aus, dass Meckenheim eine der ersten Städte war, die gleich alle Kitas für das Zertifizierungsprojekt „Kita-Vital“ vorgesehen hatten.
Begeistert halfen die Kinder beim Auspacken der Urkunde.
Die Kinder sangen für die Gäste ein Lied.
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