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Aktionstag bei den Landfrauen aus dem Kreis Ahrweiler

Volles Haus beim Gesundheitstag

Veranstaltung stand unter dem Thema „Rücken, Seele und Gefäße“

Volles Haus beim Gesundheitstag

De Referenten, Dr. Daniela Engelhardt, die Moderatorin (5. v.r.h.), Rita Lanius-Heck, Präsidentin des Landesverbandes der Landfrauen (2.v.r.), Ingrid Strohe, Vorsitzende Landfrauen Kreis Ahrweiler (1.v.r.) freuten sich über eine gelungene und gut besuchte Veranstaltung. Foto: Privat

23.04.2018 - 15:39

Kreis Ahrweiler. Fast 300 Landfrauen aus dem gesamten Kreis Ahrweiler konnte die Vorsitzende Ingrid Strohe, Dedenbach, zum „Gesundheitstag“ in der Vinxtbachhalle in Waldorf begrüßen. Die Veranstaltung fand in Kooperation mit dem SWR 4 statt. Vertreter aus Kommunen und Verbänden waren erschienen. Darunter die Präsidentin des Landesverbandes der Landfrauen Rheinland-Nassau, Rita Lanius-Heck aus Oberwesel. Für den Kreis Ahrweiler nahm Kreisbeigeordneter Friedhelm Münch an der Veranstaltung teil.


Interessantes Programm, teils humorvoll präsentiert


Moderatorin Dr. Daniela Engelhardt von der SWR 4 Redaktion, verstand es, den Nachmittag kurzweilig zu gestalten. Zum Auftakt bat sie die Ehrengäste zu einer Politrunde auf die Bühne. Die Antworten auf die von ihr zum Thema der Veranstaltung „Rücken, Seele und Gefäße“ gestellten Fragen waren sehr individuell und boten einen teilweise humorvollen Einstieg in den Nachmittag. Zu informativen Gesprächsrunden versammelten sich Referenten aus verschiedenen Fachbereichen auf der Bühne. Claudia Dorka, Alltagscoach und Heilpraktikerin aus Neustadt, gab Ratschläge zum „Frühjahrsputz für die Seele“. „Ata“ sei wohl nicht das richtige Mittel. Behutsam und mit kleinen Paketen solle man ein „Schrubben“ starten. Sie empfahl, zunächst einmal in sich hinein zu horchen, um eine Antwort auf die Frage nach dem eigenen Wohlbefinden zu erhalten. Erst dann solle man mit kleinen Schritten an Veränderungen behutsam arbeiten. Eckhard Müller, staatlich anerkannter Osteopath und Heilpraktiker aus Koblenz stellte die Arbeit eines Osteopathen vor. „Osteopathen untersuchen und behandeln die Menschen mit den Händen“, so Müller. Bei Rückenbeschwerden versucht er, die Verspannung durch Arbeiten über den Bauch zu lösen. Der Heilungsansatz der Osteopathie liege darin, die körpereigenen Abwehrkräfte wieder zu aktivieren und die Medikationen zurückzufahren. Mit Prof. Peter von Flotow saß ein Gefäßspezialist vom Westpfalz-Klinikum Kusel auf dem Podium, der die Venenfunktionen und den Blutfluss im Körper mit den Auswirkungen auf die Gefäße und Erkrankungen darstellte. Es ging um Arteriosklerose, um „schwere Beine“, Bindegewebsschwächen, Krampfadern und die ungeliebten Kompressionsstrümpfe. Immer wieder wurde in den Gesprächsrunden deutlich, wie wichtig Bewegung und Sport ist.


Auflockerung musste auch sein


Ein kleines sportliches Intermezzo wurde auch geboten. Auf Ansage von Irmi Kettermann, Kursleiterin für Tanzen bei den Landfrauen, musste sich das Publikum erheben. Sie gab Anleitungen zu sportlichen Übungen. Mal wurde das rechte Bein, mal das linke im Takt der Musik geschwungen. Dann die Arme hoch, die Hände und Finger auf und zu, zwischendurch die Knie anheben und die Hüfte schwingen. Eine Auflockerung und Wohltat für die Seele bot der Auftritt des Kabaretts „Die Melodisteln“. Bekannte Lieder wie „Veronika der Lenz“ oder „Tulpen aus Amsterdam“ wurden spontan mitgesungen. Aber auch Angriffe auf die Lachmuskeln präsentierte das Duo mit dem Lied „Der kleine grüne Kaktus“ in verschiedenen Sprachen oder auch durch lustige Zwiegespräche.


Ein runder Nachmittag


Einige Teilnehmer nutzten die Gelegenheit, persönliche Fragen an die Gesundheitsexperten zu richten. Kulinarische Köstlichkeiten wie Fingerfood aus der Landfrauenküche sowie ein Kuchenbuffet rundeten den Nachmittag ab.

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Kommentare
Anonym:
Vielleicht könnte auch mal jemand die Bauarbeiten in der Römerstraße hinterleuchten. Den großen Teil zahlen Anwohner und anliegende Firmen obwohl das die Hauptzufahrtsstraße zum Sportplatz ist, auch von den Baufirmen des neuen anliegenden Wohngebietes wurde die Straße bevorzugt genutzt und geschädigt. Große Bäume die vor vielen Jahren genauso wie Straßenbeleuchtung illegal gesetzt wurden werden zwar durch die Bauarbeiten beschädigt und stellen eine große Gefahr dar werden aber nicht beseitigt weil niemand die Kosten dafür tragen möchte. Dies wurde aber den Anwohnern zugesagt, wurden die Anwohner vorsätzlich angelogen bzgl. der Grundstücksgrene um das vorhaben durchzubekommen und im nachhinein hinter den Rücken der betroffenen zu ändern?
H. Schmidt:
Warum unsere Landesregierung das nicht aufgreift, liegt auf der Hand: Ein entsprechender Entschließungsantrag kam dummerweise von der falschen Partei (CDU, Landtagsdrucksache 17/7994), und ein entsprechender Gesetzesentwurf sogar von der ganz falschen (AfD, Drucksache 17/7619). Würde es in der Landespolitik um sachliche Auseinandersetzungen mit dem Thema gehen, und weniger darum wer im Sandkasten wessen Schäufelchen geklaut hat, müsste man wie die SPD im Nachbarland agieren, aber... Das ist im Übrigen kein auf die SPD oder die Landesebene beschränktes Phänomen, auch bei den anderen Parteien gibt es eine nahezu beliebige Austauschbarkeit einzelner Positionen und Argumentationen zu Sachthemen, je nachdem ob man gerade Regierung oder Opposition ist, und wer gerade mit einer Initiative ums Eck kommt. Und das ist einer der Hauptgründe für die weiter steigende Politikverdossenheit, die Wahlbeteiligungen, und v.a. auch die Wahlergebnisse sogenannter Alternativen.
H. Schmidt:
Das ist mal eine lustige Pressemeldung, fast schon mit Trump-Twitter-Ähnlichkeit. Wieso? Nun: Die Gemeinde veröffentlicht anscheinend neuerdings auf ihrer Homepage die kompletten Sitzungsunterlagen, und im "Sozial-, Kultur-, Sport- und Demografieausschuss" im Januar steht dieser Punkt tatsächlich auf der Agenda. Dort ist als Dokument auch ein Leistungsverzeichnis zu finden, wie die Verpflegung der Grundschule Ringen seit einigen Jahren aussieht. Und dort wird genau aufgelistet, was an 20 Verpflegungstagen wie oft serviert werden darf (Punkt 4.4). Von "Nudel-Soße-Ketchup-Mix" kann man da überhaupt nichts erkennen. Mind. 8x frische Kartoffeln, maximal 4x Hackfleisch, usw. alles genau dort vorgegeben. Ich würde die CDU ungern wegen Fotos mit Hühnern auf dem Arm wählen, lieber wegen einer Politik, die sich an Tatsachen orientiert, und etwas weniger am Wahlkampf und den unbedingt auszugebenden Haribo-Einnahmen. Unsere Kinder essen jetzt schon gut, zum aktuellen Preis.

Erfolgreicher Start ins Wahljahr

Helmut Gelhardt:
Das war eine sehr gute Veranstaltung. Der Redner Detlef Placzek, der schon 2018 in Bendorf beim DGB anlässlich der der '1. Mai-Feier' inhaltlich sehr gut gesprochen hat, ist der Politiker-Typus: sachorientiert, hartnäckiger Zielverfolger, sozial hochkompetent und hochengagiert. Politische Schaumschläge- reien sind von ihm nicht zu erwarten. Das ist wohltuend. Seine Stärke ist das politische Argument. Die Rheinland-pfälzische SPD hat hier einen ausgezeichneten Mann. Er benennt auch klar Fehler der SPD im Bund! Aber er belässt es nicht bei der politischen Rückschau, sondern benennt sachkundig die vielfältigen politischen Erfolge der SPD in Rheinland-Pfalz von 1991 bis heute. Manchmal wird der eine oder die andere beim Genossen Placzek den "politischen Säbel" vermissen. Gleichwohl: Ein MEHR von diesem Typ Politiker ist immer gut! Die Engerser SPD macht ihr Ding. Weiter so! "Nah bei de Leut" ist keine Nostalgie, sondern absolute Pflicht! Ein Kritikpunkt: Der Gitarrenvirtuose kam zu kurz!
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