Allgemeine Berichte | 27.10.2020

Eifelverein Remagen

Vom Stromberg zum Petersberg

Blick vom Petersberg.Quelle: Eifelverein Remagen

Remagen. Egal ob man den Petersberg von Königswinter oder von Oberdollendorf ersteigen will, immer ist der Weg als Bittweg ausgewiesen. Mit der Errichtung der barocken Kapelle im Jahre 1764 durch den Abt Hermann Kneusgen vom Kloster Heisterbach auf dem Berg, wurde das Ziel für Prozessionen aus dem Tal herauf geschaffen. Die dem Apostel Petrus geweihte Kapelle war Anlass, den als bisher bekannten Stromberg in Petersberg umzubenennen.

Den Weg von Dollendorf über eine Höhendifferenz von 280 Meter hinauf auf den Berg beschritten auch die Wanderer des Eifelvereins Remagen, um von dort den atemberaubenden Blick ins Rheintal und weit hinein in die Eifel zu genießen. Da das Siebengebirge nicht nur aus sieben Bergen besteht, wie der Name suggeriert, sondern aus 20 mehr oder weniger ausgeprägten Erhebungen, gibt es immer wieder neue Regionen zu entdecken. Mit dem Stenzelberg und dem Weilberg erreichten die Wanderer, wie sie zum Teil eingestehen mussten, ein Gebiet, in welchem sie noch nie gewesen sind.

Der Stenzelberg, der als Steinbruch für den Bau der Kathedrale des Klosters Heisterbach gedient hatte, ist heute eine imposante Felsenkulisse.

Der Weilberg ist ein geologisches Kleinod im nördlichen Siebengebirge. Tief unten liegt der See, an den Trichterrändern ist die Struktur der Basaltsäulen wunderbar zu erkennen. Für dieses vor 30 Millionen Jahren entstandene Naturspektakel wurde dem Siebengebirge das Europadiplom verliehen.

Da die letzte Fähre in Dollendof in den Wintermonaten bereits um 17 Uhr ablegt, war ein Blick auf die Uhr schon mal angebracht. Für Kaffee und Kuchen im Kloster Heisterbach hat die Zeit aber noch gereicht.

Blick vom Petersberg.Quelle: Eifelverein Remagen

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