Postkarten als Brücke zwischen Generationen und Kontinenten
Von Lahnstein in die Welt: Alte Postkarten für neue Chancen
Lahnstein. In Lahnstein haben kleine Marken eine große Wirkung: Die Kolpingfamilie St. Martin engagiert sich seit Jahren in der Briefmarken-Sammelaktion des Internationalen Kolpingwerkes. Im Foyer des Pfarrzentrums am Europaplatz steht eine Sammeltonne bereit, in der gebrauchte Postwertzeichen gesammelt werden. Der Erlös aus dem Verkauf dieser Briefmarken durch Kolping-International in Köln fließt in die Finanzierung der Berufsausbildung junger Menschen in Afrika, Asien und Lateinamerika. Im vergangenen Jahr wurden bundesweit über 6.800 Euro gesammelt. Die Ausbildungsprogramme bei Kolping, die Bereiche wie Alten- und Krankenpflege, Elektrotechnik sowie das Bäcker- oder Schneiderhandwerk umfassen, sind besonders erfolgreich, wenn die staatliche Zertifizierung erreicht wird. Viele der gut ausgebildeten jungen Frauen und Männer machen sich anschließend selbstständig und schaffen so neue Arbeitsplätze.
Eine bemerkenswerte Spende kam kürzlich von der 86-jährigen Rentnerin Doris Schmidt aus dem Stadtteil Lahnstein auf der Höhe. Sie spendete mehr als 1.000 alte Postkarten inklusive der Briefmarken. Beim Anblick der meist farbenfrohen Ansichtskarten unternahm sie gemeinsam mit ihrer pflegebedürftigen Mutter regelmäßig "Welt- und Traumreisen" in frühere Zeiten. Die Sammlung beinhaltet auch alte Postkarten aus Lahnstein.
Bei alten Postkarten müssen die Marken nicht abgelöst werden; sie können vollständig gespendet werden. Ansonsten genügt es, die Marken vom Umschlag abzureißen. In Lahnstein gibt es viele engagierte Sammler, darunter auch Firmen und Büros, die die Kolpingfamilie bei dieser Aktion unterstützen. Gebrauchte Marken können an die Kolpingfamilie Lahnstein, St. Martin, Thomas Schneider, Schillerstraße 14, 56112 Lahnstein gesandt werden.
Kolpingfamilie Lahnstein, St. Martin
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