Allgemeine Berichte | 18.04.2023, 11:05 Uhr

Erfolgreicher Abschluss der Fahrrad AG Remagen

Vorschläge für die Politik

Remagen. Nach vier Monaten regelmäßiger Treffen mit viel Austausch und angeregten Diskussionen einigte sich die Fahrrad AG Remagen im März 2023 auf Vorschläge zur Konkretisierung des im Dezember 2022 verabschiedeten Mobilitätskonzeptes der Stadt Remagen. Die Vorschläge betreffen den Bereich Radverkehr, haben jedoch viele Schnittpunkte mit anderen Verkehrsarten, insbesondere mit dem Fußverkehr. In insgesamt fünf Sitzungen haben sich Bürgerinnen und Bürger unter Anleitung durch das Klimaschutzmanagement verschiedenen Themenfeldern des Radverkehrs gewidmet. Darunter waren Fahrradrouten, Mobilitätsstationen oder auch das Fahrradparken in Remagen. Die Gruppe war breit aufgestellt. Von Familien, Senioren bis zu Pendelnden oder Rennradelnden waren verschiedene Sichtweisen und Bedürfnisse aus allen Ortsteilen vertreten. Initiativen wie der Allgemeiner Deutscher Fahrrad Club (ADFC), Mitglieder des Verkehrs Club Deutschland (VCD) und der Polizei Remagen beziehungsweise Verkehrswacht haben sich im Rahmen der Fahrrad AG ebenfalls eingebracht. Insgesamt hat sich gezeigt, dass es auch unterschiedliche Ansichten bei konkreten Umsetzungs-möglichkeiten innerhalb der Gruppe gab, die konstruktiv diskutiert wurden. Am Ende konnten sich alle in den Ergebnissen des Vorschlagspapiers wiederfinden. So hofft die Fahrrad AG, dass der Radverkehr in Remagen in den nächsten Jahren deutlich gestärkt und attraktiver gestaltet wird. Konkrete Maßnahmen finden sich im Vorschlagspapier wieder. Bei künftigen Stadtplanungen sollen alle Verkehrsarten mitgedacht und insbesondere die Bedürfnisse für Kinder und Familien stärker einbezogen werden.

Die Planungen von heute ebnen den Weg für die kommenden Jahrzehnte. So plädiert die Fahrrad AG dafür, mit einem klaren Ziel vor Augen und mit Mut zu Veränderungen nachhaltige Mobilitätsformen wie das Fahrrad oder auch den Fußverkehr deutlich einfacher, sicherer und attraktiver zu gestalten. Aktuelle Maßnahmen wie Tempo 30 in den Ortskernen oder die Reparatursäulen wurden von der Fahrrad AG begrüßt. Die Fahrrad AG als Bürgerbeteiligungsprozess wurde sehr positiv aufgenommen. Die Mitglieder wünschen sich mehr solcher Formate und sind gespannt, wie die Vorschläge von Politik und Verwaltung aufgegriffen werden.

„Mir hat die AG sehr gut gefallen. Ich habe viel gelernt über die unterschiedlichen Bedürfnisse auch unter den Radfahrenden und ich freue mich, dass wir als Bürger hier die Möglichkeit haben uns einzubringen. Ich glaube, das Schwarmwissen aus solchen Bürgerbeteiligungen ist auch für die Stadt sehr wertvoll“, erzählt Karl Josef Schumacher (ADFC Kreis Ahrweiler), Mitglied der Fahrrad AG Remagen.

„Von dem Prozess und dem Engagement der Remagenerinnen und Remagener bin ich begeistert. Wir waren in allen Sitzungen immer sehr gut besetzt und haben alle mit viel Herzblut Problemstellungen identifiziert und an Lösungsansätzen gefeilt“, so Klimaschutzmanagerin Chantal Zinke.

Bürgermeister Björn Ingendahl bedankt sich bei den Mitwirkenden: „Durch die Einbeziehung der Bürgerinnen und Bürger bekommen wir ein besseres, lebensnahes Bild der Bedürfnisse, das wir gerne bei künftigen Planungen berücksichtigen wollen.“Pressemitteilung der

Stadt Remagen

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