Allgemeine Berichte | 07.07.2023, 10:59 Uhr

Jahreshauptversammlung des RSC Wildpferde Weibern

Wechsel des Vorstandes und Rückblick auf das Jahr

Egon Klein dankt Hans Hilger und Alfred Reuter (v. r.). Foto: RSC „Wildpferde“ Weibern
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Weibern.Vor einer Rekordkulisse von 28 Mitglieder fand die diesjährige Jahreshauptversammlung des Radsportklubs Wildpferde Weibern statt. Nach der Begrüßung folgte das Gedenken an die Verstorbenen insbesondere des in diesem Jahr verstorbenen Mitglieds Ernst See.

In seinem Geschäftsbericht dankte Egon Klein zunächst allen für ihre Tätigkeit und Unterstützung des Vereins in der vergangenen Zeit. Klein führte aus, dass zurzeit 48 aktive und fünf inaktive Mitglieder dem Verein angehören würden. In seinem Rückblick wies der Vorsitzende auf die im Mai 2022 stattgefundene 31. RTF und 26. CTF-Veranstaltung hin, bei der nach der Coronapandemie 345 Radfahrer teilnahmen. 208 Mountainbiker und 137 Rennradfahrer hatten hier den Weg nach Weibern gefunden. Im Hinblick auf die vor der Coronapandemie festgestellten Teilnehmerzahlen war dies allerdings 2022 rückläufig. Dies konnte aber nicht nur beim Weibener Radsportclub, sondern auch bei anderen Vereinen aus der Region festgestellt werden. 2022 führte die Vereinstour der Rennradriege nach Platten. Hier waren sieben Teilnehmer beim Weingut Görgen untergebracht und erkundeten per Rad an drei Tagen die Umgebung. Im November 2022 fand dann die Ehrung des Vereinsmeisters statt, an dessen Veranstaltung allerdings lediglich zwölf Personen teilnahmen. Hans Hilger wurde hier als Vereinsmeister 2022 geehrt. Ihm folgten Kurt Schild und Egon Klein sowie auf Platz 4 Gerhard Isbert und Platz 5 Helmut Reuter.

Im Februar 2023 war der Radsportclub auch wieder beim Abbau der Halle nach den Karnevalstagen aktiv, wobei im Hinblick auf elf freiwillige Helfer dieser Abbau länger dauerte als in den vergangenen Jahren. Die diesjährige Rennradtouristikveranstaltung und die CTF fand wegen Streckenproblem nicht statt.

Der 1. Vorsitzende Egon Klein übergab dann das Wort an Bernd Rausch , der für die Mountainbikeabteilung die Vorkommnisse des letzten Jahres zusammenfasste. Dieser freute sich darüber, dass zwischenzeitlich 19 Mountainbiker an den Touren teilnehmen , wobei im vergangenen Jahr 16 Radler in der Punktewertung waren.

Im vergangenen Jahr hatte die Vereinstour acht Mountainbiker drei Tage lang zum Erbeskopf geführt. Auch die Trainingsteilnahme ist sehr rege. Nach dem Kassenbericht von Michael Platt führten die Kassenprüfer Klaus Rausch und Dieter Pütz aus, dass die Kasse hervorragend geführt sei, keinerlei Beanstandungen gefunden werden konnten und beantragten die Entlastung des Vorstandes, dem die übrigen Mitglieder folgten.

Da auf der Vorstandsebene im Vorfeld bereits mitgeteilt wurde, dass ein Generationswechsel bevorsteht, und in diesem Jahr Alfred Reuter als RTF-Wart und Hans Hilger als 2. Vorsitzender nicht mehr bereit sind, zu kandidieren, im nächsten Jahr Egon Klein als 1. Vorsitzende und Michael Platt als Kassierer ebenfalls das Amt zur Verfügung stellen wollen, beschlossen die Mitglieder, dass im kommenden Jahr hinsichtlich der Besetzung des Vorstands eine Satzungsänderung erfolgen soll in Form eines Präsidiums, dessen Inhalt und genaue Wortlaut der Satzung dann noch ausgearbeitet und beschlossen werden sollte. Vor diesem Hintergrund stand in diesem Jahr allerdings noch die Besetzung der hälftigen Vorstandsmitglieder an.

Als neuer 2. Vorsitzender wurde Michael Hilger gewählt. Roman Engel, der sich zur Wiederwahl stellte, behielt das Amt des Schriftführers inne. Neuer 2. Kassierer wurde Burchard Osterholz. Das Amt des RTF-Warts blieb unbesetzt.

Der 1. Vorsitzende wies dann noch auf die anstehenden Termine hin, wie die Teilnahme am Kirmesumzug und der Abbau der Halle. Ende Juli 2023 nehmen neun Rennradfahrer an der diesjährigen Vereinstour, die wieder nach Platten führt, teil. Die Mountainbiker fahren in diesem Jahr zum 3. Mal mit acht Radlern nach Winterberg und fahren dort ihre Strecken im Bikepark. Mitte September 2023 ist ein gesellschaftliches Beisammensein der Mitglieder mit ihren Familien geplant und im Oktober soll dann ein Jahresabschlussveranstaltung der aktiven Radler stattfinden.

Egon Klein legte auch dar, dass sich auch der Radsportverband Rheinland-Pfalz bzw. der BDR hinsichtlich der Teilnahme an RTF/CTF-Veranstaltung und des Wertungssystems im Umbruch befindet. Es wurde für 2023 angekündigt, dass vom Punktesystem abgewichen wird, nur noch die gefahrenen Kilometer zur Bewertung gelangen, und Wertungskarten durch eine App ersetzt werden sollte. Allerdings ist es den Verantwortlichen nicht gelungen für die Nutzung der App die technischen Voraussetzungen bereitzustellen. Vor diesem Hintergrund hatte daher der Radsportclub Weibern für das Jahr 2023 keine Wertungskarten geordert, sodass in diesem Jahr auch kein Vereinsmeister nach Punktewertung gekürt werden kann.

Zum Abschluss der Veranstaltung wurde sich bei Alfred Reuter für über 33 Jahre Vorstandstätigkeit bedankt. In dieser Zeit war er für die Ausarbeitung der Streckenführung der RTF-Veranstaltungen sowie der Ausarbeitung der Vereinstouren mit Organisationen der Unterkünfte verantwortlich. Hierbei hat Alfred Reuter im Vorfeld der Vereinstouren teilweise die ausgearbeiteten Strecken großenteils mit dem PKW erkundet. Zu Zeiten, als es noch kein GPS oder Apps mit Touren-Planungen gab und auch das Nutzen von Handys eher die Ausnahme war, ist dieser zeitliche Aufwand hierfür nicht zu unterschätzen. Auch an Hans Hilger, der das Amt des 2. Vorsitzenden seit 2006 innehatte und Egon Klein bei seinen Aktivitäten unterstützte, gilt ein besonderer Dank.

Klein schloss dann den offiziellen Teil der Jahreshauptversammlung, wobei allerdings dies noch nicht das Ende des gemütlichen Zusammenseins der Mitglieder darstellte.

Pressemitteilung des

RSC Weibern

Egon Klein dankt Hans Hilger und Alfred Reuter (v. r.). Foto: RSC „Wildpferde“ Weibern

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