Allgemeine Berichte | 27.11.2024

Wechselwirkungen von Medikamenten im Alter

Christina Wichert von der Betreuungsbehörde, Peter Maas - Oberarzt Geriatrie, sowie Sophie Kürsten und Ulrich Marx von der Betreuungsbehörde und Daniela Boy vom Evangelischen Betreuungsverein und Ralph Seeger, SKFM, (nicht auf dem Foto) hatten mit dieser Veranstaltung ein wichtiges Thema in den Fokus gerückt.  Foto: Ralph Seeger

Kreis Ahrweiler. Zur Veranstaltung „Wechselwirkungen von Medikamenten im Alter“ in der Kreisverwaltung Ahrweiler kamen 28 Zuhörerinnen und Zuhörer, darunter ältere selbst betroffene Menschen, ehrenamtliche und berufliche Betreuerinnen und Betreuer, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Pflegeeinrichtungen sowie am Thema Interessierte. Ulrich Marx von der Betreuungsbehörde des Kreises Ahrweiler begrüßte die Gäste zu dieser Veranstaltung, zu der die Betreuungsbehörde der Kreisverwaltung sowie die Betreuungsvereine im Kreis – Betreuungsverein des SKFM – Katholischer Verein für soziale Dienste für den Landkreis Ahrweiler – und Betreuungsverein der Evangelischen Kirchengemeinden der Region Rhein-Ahr, eingeladen hatten. Referent des Abends, Oberarzt Peter Maas von der Geriatrischen Abteilung des Krankenhauses Maria Hilf Bad Neuenahr, erklärte gleich zu Beginn den Begriff „Geriatrie“ und verdeutlichte, aus welchem Grund ältere Menschen häufig mehr als sechs Medikamente pro Tag einnehmen sollen, wobei er die Leitlinien zur Behandlung von Erkrankungen mit Medikamenten als Grundlage nahm. Da jede Erkrankung für sich behandelt und entsprechende Medikamente separat verordnet werden, gibt es bei mehreren unterschiedliche Erkrankungen auch entsprechend viele Medikamente. Anschaulich konnte der Mediziner die Probleme von Ärzten erklären, wollen sie einige von vielen Medikamenten weglassen, handeln sie so ggf. gegen die Leitlinien und deren Empfehlungen.

Außerdem müsse der Arzt bei Verordnungen die Wechselwirkungen bestimmter Medikamentengruppen im Blick behalten. Auf die Wechselwirkung von verordneten und freikäuflichen Arzneien müssen auch Patienten achten. Ein spannendes und gleichzeitig heikles Thema, weshalb kein Patient eigenmächtig eine Eigenmedikation mit anderen verschreibungspflichtigen Arzneimitteln oder die Änderung der Dosis ohne Absprache mit dem Arzt vornehmen sollte.

Nach dem Vortrag konnten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ihre Fragen zu dem Thema stellen, die von Oberarzt Peter Maas kompetent und vertiefend beantwortet wurden. Die Zuhörerinnen und Zuhörer bedankten sich für die interessanten Ausführungen und Ulrich Marx überreichte dem Referenten einen guten Tropfen von der Ahr.

Christina Wichert von der Betreuungsbehörde, Peter Maas - Oberarzt Geriatrie, sowie Sophie Kürsten und Ulrich Marx von der Betreuungsbehörde und Daniela Boy vom Evangelischen Betreuungsverein und Ralph Seeger, SKFM, (nicht auf dem Foto) hatten mit dieser Veranstaltung ein wichtiges Thema in den Fokus gerückt. Foto: Ralph Seeger

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