Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. OK Weitere Informationen

Kabarett zur Sessionseröffnung der Jeckige Globistere Waldorf

Weibsbilder begeisterten mit „Botox to

21.11.2017 - 10:59

Waldorf. Die KG Jeckige Globistere Waldorf hat am Freitag, 17. November , eine tolle Sessionseröffnung gefeiert. Mit dem Kabarett „Weibsbilder“ (Anke Brausch und Claudia Thiel) präsentierten sie dabei gleich zu Beginn der Session einen Leckerbissen, der eine tolle Session erwarten lässt. Mit des Programm des quirligen und stets zu lockeren Sprüchen aufgelegten Duos „Botox to go – Bei uns kriegst du dein Fett weg!“ begeisterten sie zahlreichen Besucher in der voll besetzten Vinxtbachhalle.

Die Weibsbilder brauchen keine großartig ausgestattete Bühne. Ihnen genügen zwei Stühle, ein Tisch und ein Stehtisch, um notwendige Requisiten unterzubringen. Ansonsten sorgen sie mit Witz, Gesang und Schauspiel für schallendes Gelächter und donnernden Applaus. Stets fröhlich und heiter nehmen sich die beiden Frauen dabei selbst aufs Korn und werden nicht müde, auf der Suche nach dem Lebenspartner oder zumindest einem „Tagesabschnittsgefährten“ ihre Reize auszuspielen. „Jörg“ und „Margret“ aus dem Publikum wurden so zu ständigen Begleitern durch das gesamte Programm.

Die Schönheit liegt dabei im Auge des Betrachters! Und so haben es sich die Weibsbilder in ihrem neuen Programm „Botox to go – Bei uns kriegst du dein Fett weg!“ zur Aufgabe gemacht, dem Beautywahn den Spiegel vorzuhalten und Makel da aufzuspüren, wo sie durch reichlich Make-up überdeckt werden. Wie fast alle Frauen machen auch sie sich Gedanken übers Altern und den oft damit einhergehenden Attraktivitätsverlusten. Wer will schon gerne als Runzelstilzchen enden? Fakt ist, da wo der Herrgott nicht höchstpersönlich gemeißelt hat, müssen die Götter in Weiß Hand anlegen. Bei dem Duo kommt wahre Schönheit von innen, doch stellt sich dabei die Frage, wie kommt sie da hinein? Man ist auf der Schönheitsfarm den Beautygeheimnissen auf der Spur. Braucht man wirklich Collagen im Mund, um eine dicke Lippe zu riskieren? Steigern ein kurviger Oberbau und ein aufgepolstertes Heck tatsächlich den Fahrspaß? Den Weg auf die Waage erspart man sich, denn sie zeigt immer „Error“ an.


Bissige Bemerkungen und jede Menge Spaß


Die Weibsbilder nahmen von Anfang an das Publikum mit ins Geschehen. Bissige Bemerkungen aus dem Publikum kommen prompt als Bumerang zurück. Man sprach zur Erheiterung der Gäste ausführlich über Wellnessanwendungen für Gebärende, wobei die „Bettnässer“ direkt zum „Wellnesser“ wurden. „Douglas ist für Frauen das, was für Männer OBI ist“, stellten sie fachkundig fest, „Alles zum Spachteln und Reparieren!“ In den Schönheitsrausch begaben sich auch die beliebten Bühnenfiguren des Kabarettduos, die natürlich auch ihr Fett weg bekamen. Da war Klein Tinekes, die, inspiriert durch die Traumfabrik Hollywoods, in der Einheitsnasen wie am Fließband produziert werden, nun auch ein Stück vom Glamour-Kuchen abbekommen möchte. Die von ihr so geliebte „Kohlsuppendiät“ kann man auch riechen. Sie empfahl: „Erst das alte Essen raus, damit Platz für das neue geschaffen wird. Bei manchen sieht man das!“ Sie träumt davon, „den fussigen Harry aus England“ zu heiraten. Auch überlegt sie, den Papst zu heiraten. Den Vorteil sieht sie dabei darin, dass man sich hier um nichts zu kümmern braucht und der Papst auch kein Geld ausgeben darf. Dies dürfe nur der Bischof, stellt sie fest.


Schön ist, was gefällt!


Das denkt sich auch Christel Müller, eine Eifeler Bäuerin aus Kalenborn-Scheuern, die mit beiden Melkstiefeln fest im Leben steht und wieder gekonnt Eifeler Weisheiten zum Besten gibt und lieber durch bäuerlich-naiven Charme besticht als sich von Botox-Spritzen stechen zu lassen. In der Liebe will es bei der drallen Landfrau noch nicht so richtig klappen. Es fällt dem Mann von Welt auch nicht leicht, durch die Marken-Kittelschürze von Bon Prix die Liebenswürdigkeit und den ganz eigenen Charme, den Christel nicht nur beim Putzen versprüht, zu erkennen. Beruflich sieht es bei der vielseitig interessierten und für jeden Job offene „etwas füllige“ Frohnatur nicht besonders gut aus. Meist wird ihre „offene, ehrliche und liebenswerte Art“ verkannt. Dabei packt sie immer gern mit an und hat auch flotte Sprüche auf Lager. Sie sieht ihren Body durch eine rosige Brille: „Für die einen ist das alles nur Fett, für die anderen ist es ein mehr an erotischen Nutzflächen!“ Als Mitglied im Kirchenchor fährt sie zum „Stimm-Training“ (Saufen) an die Mosel. Toll auch ihre „Bauernsprüche“ und Weisheiten, sie sie zum Besten gibt. Dabei stellt sie fest, dass, wenn die eigene Ehefrau verwelkt, die Männer gerne das Fremdgehen beginnen.

Musikalisch stellten die beiden fest, das Unikate aussterben. Mit dem Lied „Ich komme frisch aus dem OP“ stellten sie alle möglichen „Schönheitsreparaturen“ vor.

Auch die beiden alten Damen besuchen gern den Wellnesszirkus, um sich ihre zahlrei-chen Krähenfüße glatt bügeln zu lassen. Lieber erzählen sie verbal von ihrem 86jährigen Dasein, als ihre Falten sprechen zu lassen. Die Vorzüge des Thermo-Mix sind genauso in ihrem Visier, wie der Sport. Hier haben sie eine Sportgruppe gegründet, die jeden Mitt-woch unter dem Motto übt „Turne bis zur Urne“ übt. Mit „it’s reggae time“ deuteten sie ihre Fitness an und ließen mit dem Lied „Lass den Zivi in mein Bett“ das Publikum auch die ei¬gene Musikalität beweisen. Schließlich glänzten sie noch als „Los Rollos“ mit dem Lied „Ich will Spaß“.Bei dieser Gala-Vorstellung der Weibsbilder schlitterte das Publikum von einer Lachwelle in die nächste. Spaß und allerbeste Laune waren vorprogrammiert. Viele aus dem begeisterten Publikum mussten sich am nächsten Tag ebenfalls zur Beauty-Behandlung in eine Wellnessoase flüchten, und die am Abend zuvor neu entstandenen Lachfalten zu glätten. Mit dem ständigen Rollenwechsel ließ das Duo keine Langeweile aufkommen. Sie sorgten vielmehr mit ihrem rasanten und mehr als zweistündigen Programm für schallendes Gelächter von der ersten Minute an. Mit lang anhaltendem Applaus nach einer Zugabe ließ man Anke Brausch und Claudia Thiel schließlich von der Bühne, nach dem ihnen KG-Vorsitzender Arnold Mehren für die großartige Darbietung seitens der KG Jeckige Globistere Waldorf gedankt hatte. Da konnte er gut gelaunt die ersten „Waldorf Alaaf“ mit den Akteurinnen und dem Publikum erklingen lassen. Im Anschluss an die Vorstellung bestand für die Besucher noch die Möglichkeit, persönlich mit dem Duo Kontakt aufzunehmen und auch eines ihrer Bücher zu erwerben. Noch lange feierte man dann den Sessionsauftakt, der auf eine tolle Session schließen lässt. WER

Artikel bewerten

rating rating rating rating rating
Kommentare können für diesen Artikel nicht mehr erfasst werden.
Sie müssen angemeldet sein, um einen Leserbeitrag erstellen zu können.
Weitere Berichte

CDU Ochtendung spendet Geld aus Weihnachtsbaumaktion 2020

Förderverein des Altenheims erhält über 300 Euro

Ochtendung. „Die Spende soll ein Dankeschön sein für den großartigen Einsatz des Fördervereins des Alten- und Pflegeheims St. Martin – all die Jahre über hinweg und auch besonders in Zeiten von Corona“, so Torsten Welling, Vorsitzender der CDU Ochtendung, bei der Übergabe des Spendenschecks über 317,02 Euro an die Mitglieder des Vorstandes des Fördervereins des Altenheims. „Der Förderverein organisiert... mehr...

LG Maifeld-Pellenz - DJK Ochtendung - TV Jahn Plaidt - VfB Polch

Athleten wieder erfolgreich in Trier

Ochtendung/Plaidt/Polch. Nachdem der Start in die Saison in der vorherigen Woche auf der 800m Strecke in Trier gut gelungen war, nahmen auch am Donnerstag, 23. Juli 2020 wieder Athleten der LG Maifeld-Pellenz am Internationalen SWT-Abendsportfest in Trier teil. Dieses Meeting – organisiert durch den Verein PST Trier in Kooperation mit der Europäischen Sportakademie - fand dieses Jahr zum ersten Mal statt. mehr...

Weitere Berichte

Gebetsgemeinschaft um geistliche Berufe St. Lubentius

Gebetsgemeinschaft findet wieder statt

Kobern. Die Gebetsgemeinschaft um geistliche Berufe in Kobern, St. Lubentius, findet nach den Sommerferien ab Freitag, 21. August, zur gewohnten Zeit um 8.30 Uhr wieder statt. mehr...

Stiftskirche Münstermaifeld und St. Stephanus Polch

Stille Anbetung in Münstermaifeld und Polch

Polch/Münstermaifeld. Viele Menschen suchen heute stille Orte. Sie sind auf der Suche nach innerer Ruhe, nach etwas, dass sie erfüllt. Dazu nehmen sie viele Anstrengungen auf sich, fahren viele Kilometer um Meditationsformen zu erlernen, um das zu finden was sie suchen. mehr...

Premierentestspiel geglückt

Sportverein 1919 Ochtendung e. V.

Premierentestspiel geglückt

Ochtendung. Die gelockerten Corona-Bestimmungen machen, nachdem inzwischen bis zu 30 Teilnehmer gemeinsam aktiv Sport im Freien mit Körperkontakt betreiben können, einen geordneten Spielbetrieb möglich. mehr...

Politik

Veranstaltung der CDU Vordereifel

Einladung zur Mitgliederversammlung

Ettringen. Die nächste Mitgliederversammlung der CDU Vordereifel, zu der Vorsitzender Dr. Alexander Saftig eingeladen hat, findet am Mittwoch, 19. August, 19 Uhr in der Ettringer Hochsimmerhalle statt. In der Versammlung werden folgende Delegierte und Ersatzdelegierte gewählt: mehr...

Breitbandausbau in der Vordereifel

Offene Vorstandssitzung des Teams der FDP Vordereifel

Breitbandausbau in der Vordereifel

Monreal. Im Rahmen einer offenen Vorstandssitzung der FDP Vordereifel in Monreal im Café Altes Pfarrhaus wurde intensiv über den Stand der Digitalisierung in der Verbandsgemeinde diskutiert. Gerade auch... mehr...

Umbau auf ein
zweispuriges Drive-In System

Fieberambulanz Neuwied erhöht Kapazitäten

Umbau auf ein zweispuriges Drive-In System

Neuwied. Seit ein paar Wochen steigen die Fallzahlen im Kreis Neuwied wieder merklich an. Viele Fälle stehen im Zusammenhang mit Reiserückkehrern. Gleichzeitig nimmt auch die Anzahl der Testungen in der Fieberambulanz im Gewerbegebiet in Neuwied zu. mehr...

Sport
Freundschaftliche Kontakte zementiert

Sportverein 1919 Ochtendung e. V.

Freundschaftliche Kontakte zementiert

Ochtendung. Im Jahr 1998 wurde die Freundschaft zwischen dem ASJ La Chaussee St. Victor und dem SV Ochtendung begründet. Gleich im ersten Jahr der vereinsmäßigen Partnerschaft gab es eine Fahrt der Ochtendunger Fußballer an die Loire und einen Gegenbesuch der La Chausseaner in Ochtendung. mehr...

SG Mendig/Bell startet in die neue Saison

Fußball-Rheinlandliga startet am 6. September

SG Mendig/Bell startet in die neue Saison

Mendig. Am 6. September startet die SG Eintracht Mendig | Bell in die neue Saison. Dies wurde in der vergangenen Woche vom Fußballverband Rheinland bekannt gegeben. Das Eröffnungsspiel findet in Mendig gegen den SV Windhagen statt. mehr...

„Rund um den Laacher See“
fällt aus

Laufgemeinschaft Laacher See e.V.

„Rund um den Laacher See“ fällt aus

Glees. Das Corona-Virus schränkt weiterhin das öffentliche Leben erheblich ein. Dies betrifft auch in starkem Umfang die Lauf- und Walkingveranstaltungen. Derzeit gibt es nur wenig Hoffnung, dass Veranstaltungen... mehr...

Lesen Sie Jetzt:
Umfrage

Debatte in Bundesländern um Abschaffung der Maskenpflicht - Was sagen Sie?

Nein, auf keinen Fall.
Ja, ich bin dafür.
Lieber eine Empfehlung statt Pflicht.
4948 abgegebene Stimmen
aktuelle Beilagen
 
Kommentare
Gabriele Friedrich:
Wenn der Mann eine Sauftour durch Melsbach gemacht hat, war er in Kneipen und man kennt sich.Also haben andere ihn auch fahren "lassen". Das ist heute kein Kavaliersdelikt mehr. Ein Taxi gerufen, Schlüssel abgenommen- so macht man das. Schön doof- trotzdem.
Gabriele Friedrich:
Ich wäre dagegen. Zum einen, weil die Jugendlichen noch gar nicht reif genug sind und zum anderen weil die meisten nicht mal genug Kenntnis über unser Land haben. Fragen Sie mal Jugendliche nach unseren Sozialgesetzbüchern oder wie viel Bundesländer es gibt, oder von welcher Stelle das Kindergeld überwiesen wird.Die meisten wissen einfach NICHTS ! NEIN- zum frühen Wahlrecht, auch weil viele mit zweifelhafter Gesinnung die AfD wählen könnten. Ich glaube, es hackt gewaltig im Land. Die Stimme der Jugend, kann man auch so hören- im Positiven wie auch Negativem. Und in der Politik haben wir schon genug Bübchen, Milchgesichter und Trampel.... weil es nun mal so ist !
Wally:
Lassen wir doch einfach bei der Geburt schon wählen und dann für die Zeit bis zur Volljährigkeit festschreiben.
Gabriele Friedrich:
Na Servus ! Und was kommt als nächstes wieder? Warum haben wir keine Wachen?
Service
LESETIPPS
GelesenEmpfohlen
Anzeige Online bestellen

Geben Sie Ihre Anzeige in wenigen Schritten einfach selbst auf - Rund um die Uhr auf unserer Online-Anzeigenaufgabe! Wählen Sie hier einfach die passende Rubrik aus.