Adventskonzert der Chorgemeinschaft St. Katharinen
„Weihnachtszeit – fröhliche Zeit“
St. Katharinen. „Weihnachtszeit – fröhliche Zeit“ lautete nicht nur ein Lied im Konzert; so konnte man auch die Stimmung in der Pfarrkiche in St. Katharinen am dritten Adventssonntag beschreiben, als sich Instrumentalisten und Chöre zum traditionellen Adventskonzert versammelten: Gerald und Kjell Burberg aus St. Katharinen an Klavier und Schlagzeug, Christoph Schöttler am E-Bass, Johannes Hardt aus St. Katharinen an der Gitarre, Lilia Bondar an der Orgel, der Kirchenchor St. Katharinen-Vettelschoß unter der Leitung von Lilia Bondar, der Frauenchor aus St. Katharinen und der Männergesangverein aus St. Katharinen, beide unter der Leitung von Karlheinz Frings.
Durch das Programm führte der Vorsitzende des Männerchors, Wilfried Hoß.
Die Kirche war mit vielen Lichtern weihnachtlich geschmückt. So wurden die Akteure stimmungsvoll in Szene gesetzt. In der Pause konnte sich das durstige Publikum neben kalten Getränken auch mit leckerem heißen Glühwein stärken.
Organistin und Chorleiterin Bondar stimmte zu Beginn des Konzerts das Publikum mit einem Orgelstück weihnachtlich ein.
Mix der Stile und Epochen
Der Frauenchor St. Katharinen begann mit der deutschen Version des Cliff-Richard-Klassikers „Mistletoe and Wine“, und brachte mit dem Spiritual „Down in Bethlehem“ und dem anrührenden bekannten Weihnachtslied von Adolphe Adam „O holy Night“ direkt weihnachtliche Stimmung in das Gotteshaus.
Der Männergesangverein St. Katharinen beeindruckte mit Liedern unterschiedlicher Musikrichtungen, beginnend mit dem Udo-Jürgens-Lied „Wünsche zur Weihnachtszeit“, darauf folgend die deutsche Version des bekannten „Mary’s Boy Child“. Was alles in Vorbereitung auf das Weihnachtsfest auf die Nerven und schief gehen kann, bis hin zur verbrannten Weihnachtsgans, erzählte der Chor anschließend in dem Udo-Jürgens-Hit „Merry Christmas allerseits“.
Der Kirchenchor St. Katharinen-Vettelschoß überzeugte mit homogenen und kraftvollem Chorgesang und forderte die Zuhörer mit einem Lied von Georg Friedrich Händel auf: „Freue dich, Welt!“, anschließend sang der Chor von „Christ, be our Light“ und erzählte mit der „Weihnachtsmotette“ von Friedrich Silcher die Geschichte von Jesu Geburt.
Zwischen den Vorträgen der Chöre sorgte die Band um Gerald Burberg mit Instrumentalmusik und die Vorsitzende des Frauenchors Annetraud Ley mit adventlichen Texten für stimmungsvolle Abwechslung.
Im zweiten Teil des Konzerts war das Publikum an der Reihe. Es sollte nicht nur „Zu-Hörer“ sein, sondern auch „Mit-Singer“. Dazu mischten sich die Sängerinnen und Sänger der Chöre unter das Publikum und zusammen mit der Band wurden in einem Mitsing-Konzert mit allen Besuchern weihnachtliche Lieder gesungen.
200 Jahre „Stille Nacht“
Den feierlichen Abschluss des Konzerts bildete aus Anlass seines 200-jährigen Jubiläums das bekannteste Weihnachtslied der Welt „Stille Nacht, heilige Nacht“, angelehnt an die Uraufführung der Komponisten Joseph Mohr und Franz Xaver Gruber. Diese hatten das Lied während der Christmette im Jahr 1818 in Oberndorf bei Salzburg zusammen mit Gitarrenbegleitung erstmals gesungen. Diese Rolle übernahmen in der ersten und zweiten Strophe Alfons Hardt und Reinhold Reufels, begleitet von Johannes Hardt an der Gitarre. Die weiteren vier Original-Strophen wurden abwechselnd von den Chören dargeboten. Ein glanzvoller Abschluss des Konzerts, bei dem das Publikum lange Applaus spendete.
So ging nach rund zwei Stunden ein stimmungsvolles abwechslungsreiches Konzert zu Ende, dass den Zuhörern hoffentlich noch lange in Erinnerung bleiben wird.
