Allgemeine Berichte | 29.11.2016

Kultursalon Koblenz lädt am 10. Dezember 2016 ins Kurfürstliche Schloss - Eintritt frei!

Wer macht denn hier Theater?

Wer macht denn hier Theater?

Koblenz. Koblenz und seine Region verfügt über eine lange Theatertradition. Seit dem 18. Jahrhundert konnte die damals 8.000 Einwohner große Stadt Koblenz ein Rang- wie Mehrspartentheater ihr eigen nennen. In nur 7 Monaten schuf der Düsseldorfer Architekt Peter Josef Krahè mit Hilfe des Trierer Erzbischofs Kurfürst Clemens Wenzeslaus einen klassizistischen Prachtbau. 1787 fertig gestellt, verfügte dieses Bauwerk über 470 Plätze. Luxus pur. Das Theater Koblenz ist heute der einzige erhaltene klassizistische Theaterbau am Mittelrhein und das früheste erhaltene Beispiel eines Rangtheaters in Deutschland. Der Erzbischof war der Aufklärung, dem Volke und seiner Bildung zugetan. Das Theater war für ihn ein Ort, an dem der Mensch spielerisch angehalten werden konnte. Auch der Kultursalon Koblenz folgt diesen Werten: Bildung und Unterhaltung - gepaart mit Bürgernähe. Dieser Salon präsentiert viermal im Jahr zu einem bestimmten Genre entsprechende kostenfreie Gespräche für alle Bürger der Region im Schloss. Kultur hält Hof - in Liebe und Weisheit. Eintritt frei.

Welche Werte heute der Gesellschaft vermittelt werden, inwieweit der Schauspieler einen bühnenreifen Sozialarbeiter oder Sozialpädagogen darstellt, was es bedeutet, in eine Rolle zu schlüpfen, wie die Bezuschussung der Theater und wie die beruflichen Bedingungen zwischen freiberuflichen und festangestellten Schauspielern sind - ist ebenfalls Bestandteil des 90-minütigen Gespräches im Schloß.

Der derzeitige Theaterstand der Stadt ist national sehr angesehen. Nicht nur das städtische Theaterensemble wird mit seinen Aufführungen nach Berlin, Dresden und in andere Städte gebeten. Eins steht fest: Die 110.000 Einwohner starke Stadt an Rhein und Mosel kann sich sehen lassen.

Zu dem Genre Theater hat Petra Lötschert, Gründerin des 2011 konzipierten Kultursalons, Gäste rund um die Theaterszene eingeladen:

Astrid Sacher, Leiterin eines eigenen Tourneetheaters, Sitz Bad Ems und 1. Vorsitzende des Landesverbands professioneller freier Theater Rheinland-Pfalz, Marcel Rolf Hoffmann Schauspieler am Koblenzer Stadttheater seit 2009, mit Intendant Markus Dietze starteten beide vom Landestheater Sachen-Anhalt kommend am Koblenzer Stadttheater. Als Jesus Christ Superstar von der Festung ist er uns seit Sommer 2016 allen bekannt. Frank Eller, kennt nicht nur das Stadttheater, auch die KUFA von innen. Er begann hier als Darsteller, entdeckte den Tanz, den Gesang und führt heute erfolgreich Regie für die KoJu - das Koblenzer Jugendtheater. Die Nibelungen als erstes Jugend-Musical auf europäischem Boden aufgeführt, entstammt aus seiner Feder. In der KoJu gehört er bereits zum Vorstand. Derzeit ist er an den Stätdischen Bühne Lahnstein als Mafiosi in „Frankie Boy“ zu sehen.

Christian Binz ist der Mann hinter der Bühne ohne den die Schauspieler nackt bzw. ohne Hintergrund dar ständen. Mit viel Engagement und Phantasie entwirft er für Film und Fernsehn und selbstverständlich auch für das Koblenzer Stadttheater das Bühnenbild wie die passenden Kostüme. Vorhang auf zu einem spannenden Einblick hinter die Kulissen der regionalen Theaterszene. Am 10 Dezember um 17.30 Uhr wie immer im Schloss, Eingang GrandCafè. Eintritt frei.

Mehr über den Kultursalon, seine Ziele und Termine gibt es auch unter www.kultursalonkoblenz.de.

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