Allgemeine Berichte | 12.07.2022

NABU begrüßt Einschalten der Staatsanwaltschaft

Westerwälder Wisentbulle wurde Opfer illegaler Jagd

Symbolbild. Foto: Pixabay

Mainz/Westerwald. Aus der heute vom Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie und Mobilität veröffentlichten Pressemitteilung samt Untersuchungsbericht des Landesuntersuchungsamtes geht hervor, dass der Westerwälder Wisentbulle bei seinem Abschuss am 21. Juni 2022 bereits eine ältere, „vermutlich mehrere Monate“ zurückliegende Schussverletzung am linken Sprunggelenk hatte und die daraus resultierende Entzündung für den schlechten Zustand des Tieres sorgte. Daher war der Abschuss am 21. Juni aus Tierschutzgründen die einzig mögliche Maßnahme, das Tier von seinem Leiden zu erlösen. Zuvor wurde das streng geschützte Tier mit ganzjähriger Schonzeit aber eindeutig Opfer eines unbekannten Schützen, der illegal handelte.

Der NABU Rheinland-Pfalz verurteilt die illegale Jagd und die daraus resultierenden Verletzungen des Wisents aufs Schärfste. „Dieser Schuss ist aus vielen Gründen sowohl illegal als auch moralisch verwerflich: Neben den Verstößen gegen das Jagd-, Artenschutz- und Tierschutzrecht ist es für uns unbegreiflich, ein Tier zu verletzen und in Kauf zu nehmen, dass es an diesen Verletzungen elendig zugrunde geht“, sagt Cosima Lindemann, Landesvorsitzende des NABU Rheinland-Pfalz. Die Schussverletzung sorgte laut Untersuchungsbericht für eine bakterielle Infektion, die der Wisentbulle anscheinend über Monate hinweg erleiden musste, sodass er am 21. Juni durch den Abschuss erlöst werden musste.

„Wir begrüßen das Einschalten der Staatsanwaltschaft und erwarten, dass dieser Fall von allen Seiten aufs Schärfste kritisiert und gemeinsam an der Aufklärung gearbeitet wird“, so Lindemann.

Pressemitteilung NABU Rheinland-Pfalz

Symbolbild. Foto: Pixabay

Artikel melden

? Vielen Dank! Ihre Meldung wurde erfolgreich versendet.
? Es gab einen Fehler beim Versenden. Bitte versuchen Sie es später erneut.
Kommentare
Neueste Artikel-Kommentare
  • Boomerang : Wenn man sich so intensiv um verarmte Kinder oder alte Menschen kümmern würde....
  • Tanja Busch : Ich kaufe am liebsten nachhaltig und finde es mehr als schade, dass Inpetto schließen musste. Es war immer ein Erlebnis dort einzukaufen und ich würde mir wünschen, dass sich ein neuer Platz in Bendorf anbietet für Second Hand Ware.

Illegale Müllentsorgung sorgt erneut für Ärger

  • Heuschrecke: Das ist leider nicht nur in Kesselheim es sieht leider überall an den Container so aus
  • Boomerang : Schlimme Zustände. Allerdings wird da anscheinend auch nicht oft genug geleert. Und der Wertstoffhof war zwischen den Jahren komplett zu.
Gesundheitsexperten Bad Neuenahr-Ahrweiler
Wir helfen im Trauerfall
Unternehmen erfolgreich regional
Seniorensitzung der Stadtsoldaten
Schichtführer Dosenanlage
Stellenanzeige ZFA
Empfohlene Artikel

Lützel. Einladung zum chinesischen Neujahrsfest am 13. Februar 2026 von 18 bis 21 Uhr im Bürgerzentrum Lützel, Brenderweg 17 - 21, 56070 Koblenz.

Weiterlesen

Weitere Artikel
Sonderseite Gesundheitsexperten Bad Neuenahr-Ahrweiler
Sonderseite Gesundheitsexperten Bad Neuenahr-Ahrweiler
Sonderseite Gesundheitsexperten Bad Neuenahr-Ahrweiler
Dauerauftrag 2026
Daueranzeige Januar
Anzeigenauftrag #PR111825-2026-0002#
Aushilfe gesucht
Vorabrechnung, Nr. AF2025.000354.0, Januar 2026
Stellenausschreibung "Sachbearbeiterin" - Auftraggeber Regina Elsting
Innovatives aus der VG Weißenthurm
Titelanzeige (Januar)
Nachruf Kurth
Anzeigenauftrag #PR106350-2026-0020#
Bürgermeisterwahl 2026
Gesamtrechnung 2026
Rg.adresse:  BEST gGmbH Mainzer Str. 8 56154 Boppard