NABU begrüßt Einschalten der Staatsanwaltschaft
Westerwälder Wisentbulle wurde Opfer illegaler Jagd
Mainz/Westerwald. Aus der heute vom Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie und Mobilität veröffentlichten Pressemitteilung samt Untersuchungsbericht des Landesuntersuchungsamtes geht hervor, dass der Westerwälder Wisentbulle bei seinem Abschuss am 21. Juni 2022 bereits eine ältere, „vermutlich mehrere Monate“ zurückliegende Schussverletzung am linken Sprunggelenk hatte und die daraus resultierende Entzündung für den schlechten Zustand des Tieres sorgte. Daher war der Abschuss am 21. Juni aus Tierschutzgründen die einzig mögliche Maßnahme, das Tier von seinem Leiden zu erlösen. Zuvor wurde das streng geschützte Tier mit ganzjähriger Schonzeit aber eindeutig Opfer eines unbekannten Schützen, der illegal handelte.
Der NABU Rheinland-Pfalz verurteilt die illegale Jagd und die daraus resultierenden Verletzungen des Wisents aufs Schärfste. „Dieser Schuss ist aus vielen Gründen sowohl illegal als auch moralisch verwerflich: Neben den Verstößen gegen das Jagd-, Artenschutz- und Tierschutzrecht ist es für uns unbegreiflich, ein Tier zu verletzen und in Kauf zu nehmen, dass es an diesen Verletzungen elendig zugrunde geht“, sagt Cosima Lindemann, Landesvorsitzende des NABU Rheinland-Pfalz. Die Schussverletzung sorgte laut Untersuchungsbericht für eine bakterielle Infektion, die der Wisentbulle anscheinend über Monate hinweg erleiden musste, sodass er am 21. Juni durch den Abschuss erlöst werden musste.
„Wir begrüßen das Einschalten der Staatsanwaltschaft und erwarten, dass dieser Fall von allen Seiten aufs Schärfste kritisiert und gemeinsam an der Aufklärung gearbeitet wird“, so Lindemann.
Pressemitteilung NABU Rheinland-Pfalz
Weitere Themen
Artikel melden
Gratulation zum zehnjährigen Jubiläum
- Boomerang : Wenn man sich so intensiv um verarmte Kinder oder alte Menschen kümmern würde....
Sozial Kaufhaus Bendorf geschlossen!
- Tanja Busch : Ich kaufe am liebsten nachhaltig und finde es mehr als schade, dass Inpetto schließen musste. Es war immer ein Erlebnis dort einzukaufen und ich würde mir wünschen, dass sich ein neuer Platz in Bendorf anbietet für Second Hand Ware.
Illegale Müllentsorgung sorgt erneut für Ärger
- Heuschrecke: Das ist leider nicht nur in Kesselheim es sieht leider überall an den Container so aus
- Boomerang : Schlimme Zustände. Allerdings wird da anscheinend auch nicht oft genug geleert. Und der Wertstoffhof war zwischen den Jahren komplett zu.
Der Musikverein Kobern lädt zu einem unvergesslichen Frühlingskonzert
Magische Klänge erwarten das Publikum im März
Kobern. Der Musikverein Kobern ist mit viel Schwung und Enthusiasmus ins neue Jahr gestartet.
Weiterlesen
Landtagsabgerordneter Benedikt Oster (SPD)
Seriöse Lösungen für die Luftrettung in unserer Region statt populistischer Vorschläge
Kreis Cochem-Zell. Das jüngste Presse-Statement von Jens Münster zur Forderung nach einem weiteren nachtflugtauglichen Hubschrauber in unserer Region ist aus meiner Sicht populistisch; fachlich unzureichend und in Gänze unausgegoren.
Weiterlesen
Kreis Cochem-Zell. Nach den jüngsten Vorstandswahlen im Kreisverband der SPD Cochem-Zell sind fünf langjährig engagierte Mitglieder aus dem Kreisvorstand ausgeschieden.
Weiterlesen
