Vandalismus im Jugendheim St. Winfrid summiert sich auf fünfstelligen Betrag
Wiederholter Vandalismus im Jugendheim St. Winfrid
Die Polizeiinspektion Remagen nimmt sachdienliche Hinweise entgegen
Mendig. Zum wiederholten Mal ist das Jugendheim St. Winfrid, vielen auch bekannt als das ehemalige Naturkundemuseum Maria Laach, Ziel von Vandalismus geworden. Vor Kurzem durchgeführte Reinigungs- und Renovierungsarbeiten für eine Jugendfreizeit, welche in diesem Sommer stattfinden soll, wurden zerstört. Dies betrifft in diesem Fall unter anderem Möbel, Teile der Inneneinrichtung sowie neuinstallierte Lampen im Jugendheim. Der Schaden summiert sich mittlerweile auf einen fünfstelligen Betrag. „Garniert“ wurde der Vandalismus-Vorfall an den Pfingstfeiertagen mit dem Verteilen von Putzmitteln und Schmierseife in einem Bereich des Jugendheims.
Die Geschichte des Jugendheims St. Winfrid ist auch Bestandteil der aktuellen Ausstellung „Glaube und Politik – Konrad Adenauer und die Abtei Maria Laach“, welche seit Ende Mai im Klosterforum Maria Laach zu besichtigen ist. Der Bau und die Einrichtung des Jugendheimes wurden damals durch die Bundesregierung gefördert.
Sachdienliche Hinweise zum Einbruch und den Vandalismus-Vorfällen nimmt die Polizeiinspektion Remagen, Tel. (0 26 42) 9 38 20 entgegen.
Seit über 920 Jahren besteht die Abtei Maria Laach als Kloster des Benediktiner-Ordens. Das katholische Kloster zählt zu den geistigen und spirituellen Zentren im nördlichen Rheinland-Pfalz. Rund 30 Mönche leben in dem Klostergebäude. Die Begegnungsstätte für Kunst, Kultur, Erholung und Musik bietet Angebote für jeden Geschmack. Ausstellungen, Lesungen oder Konzerte werden Kulturinteressierten regelmäßig angeboten. Darüber hinaus laden die Wanderwege rund um den Laacher See zu Bewegung ein. Die Abtei gilt als eines der attraktivsten Ausflugs-Ziele in Rheinland-Pfalz. Jährlich besuchen rund 700.000 Interessierte die abwechslungsreiche Klosteranlage.
Pressemitteilung
Vereinigung der Benediktiner
zu Maria Laach e.V.
