Allgemeine Berichte | 12.04.2024

Katzenschutzfreunde bitten um Mithilfe

Wo ist die Moral & das Verantwortungsbewusstsein?

‚Die Größe und den moralischen Fortschritt einer Nation kann man daran messen, wie sie ihre Tiere behandeln‘. Ghandi

Foto: Katzenschutzfreunde Rhein-Ahr-Eifel e.V.

Region. Vermehrt werden immer wieder alte, kranke und auch unkastrierte, nicht gechipte Katzen gefunden. Die Tiere sind oft in einem bedauernswerten Zustand. Oftmals wird von den Anwohnern einfach weggesehen und sich darauf verlassen, dass sich schon irgendwer kümmert. So nach dem Motto, „ist ja nicht meine Katze“. Vielen Katzen kostet es das Leben, und sie sterben qualvoll und einsam. Verhungert liegen die alten kranken, ausgemergelten Katzen, die einfach „rausgeworfen“ wurden, in einem Gebüsch und leiden leise, bis sie verstorben sind.

Kitten oder tragende Katzen werden einfach sich selbst überlassen. Haben die Menschen, die so etwas tun, kein Gewissen mehr?

Fundkatzen behalten und sich nicht gebührend kümmern, ist leider auch sehr häufig. Die Leute setzen sich über Gesetze hinweg und finden das auch noch normal. Gestern erhielten die Katzenschutzfreunde einen Anruf, dass ein Kater nach 10 !! Jahren wieder aufgetaucht sei. Er wurde einfach von einer Familie angefüttert, behalten und in 10 Jahren ging niemand mit ihm zum Tierarzt und ließ mal den Chip überprüfen. Als die Leute wegzogen, wurde das Katerchen einfach zurückgelassen. Die Ausrede, dass es ja nicht ihr Kater sei, war weniger glaubhaft. Wer so leichtfertig mit einem Lebewesen umgeht, dem gehört kein Tier.

In Bad Neuenahr hat eine Obdachlose vier Katzen von der Straße angefüttert und mit in eine fremde Wohnung genommen. Ungeachtet dessen, ob die Tiere krank sind, vielleicht Medikamente oder Spezialfutter brauchen. Die Katzenschutzfreunde haben sie aus der mittlerweile zugemüllten Wohnung herausholen können. Eine Katze ist uralt, hat vor lauter Bluthochdruck nichts mehr sehen können und war abgemagert. Eine junge Katze, unkastriert, war ebenso abgemagert und am Ende ihrer Kräfte. Zwei Zähne wurden bei ihr gezogen, sie ist gerade einmal drei Jahre alt. Ein ängstliches kleines Geschöpf, das durch die schlechte Haltung ein gestörtes Fressverhalten entwickelt hat. Sie trinkt nur Reconvales Tonicum (Flasche kostet 7 {*e}) und frisst gekochtes Hühnchen. Doch Hauptsache, dass sie überhaupt etwas frisst.

Ein Kater hatte so viel Zahnstein, dass er nicht mehr fressen konnte, zum Glück war er zahm und ihm konnte tierärztlich schnell geholfen werden.

Einem anderen Kater hat der Tierarzt 8 Zähne ziehen müssen, der ganze Maulbereich war entzündet und vereitert. Es ist bis heute nicht bekannt, wo die Katzen herkamen. Da sie nicht gechipt waren, konnte kein Besitzer ermittelt werden. Das Leid und auch die Kosten (Tierarzt, Spezialfutter, etc.) fressen den Verein auf, und das nur weil Personen unverantwortlich handeln. Wann hat das Elend der Katzen endlich ein Ende oder wird zumindest besser. Tatsächlich scheint es eher schlimmer zu werden...

 

Möchten sie die Tierschutzarbeit der Katzenschutzfreunde unterstützen, so melden Sie sich bitte auf der Hotline 02646/915928 oder unter info@katzenschutzfreunde.de

 

Pressemitteilung Katzenschutzfreunde Rhein-Ahr-Eifel e.V.

Foto: Katzenschutzfreunde Rhein-Ahr-Eifel e.V.

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