Allgemeine Berichte | 29.11.2024

Wolfssichtung in Remagen: Verhaltensempfehlungen der Stadt

Symbolbild. Foto: Pixabay

Remagen. In der letzten Woche ist es an zwei aufeinander folgenden Tagen zu einer Sichtung eines Wolfes im Bereich „Auf Kirres“ oberhalb der Remagener Kernstadt gekommen. Die Ordnungsverwaltung der Stadt Remagen hat sich daraufhin mit der Kreisverwaltung Ahrweiler und auch mit dem Koordinationszentrum Luchs und Wolf des Landes Rheinland-Pfalz in Verbindung gesetzt. Die aktuelle Situation wurde entsprechend erörtert. Grundsätzlich handelt es sich bei einem Wolf um ein Wildtier, welches kein Interesse an einer Interaktion mit dem Menschen hat, so wie es auch bei Wildschweinen oder Rotwilfd der Fall ist. Der gesichtete Wolf hat sich nicht auffällig gegenüber den Menschen verhalten.

Auf Anraten der Landesbehörde werden folgende Verhaltensempfehlungen gegeben:

  • Ruhig verhalten und stehen bleiben.
  • Nicht auf den Wolf zugehen.
  • Auf keinen Fall einen Wolf füttern.
  • Um den Abstand zu vergrößern, können Sie sich langsam zurückziehen.
  • Im Normalfall zieht sich der Wolf von selbst zurück, falls nicht, machen Sie sich durch z.B. Rufe, starkes Gestikulieren und klatschen bemerkbar. Bei weiterer Annäherung des Tieres – mit Gegenständen werfen.
  • Hundehalter sollten in Wolfsgebieten ihren Hund an der Leine halten. Bei einem Zusammentreffen mit dem Wolf, die Leine möglichst kurzhalten.

Eine von dem Tier ausgehende Gefährdung für den Menschen kann aktuell ausgeschlossen werden. Sollten sie einen Wolf gesehen haben, bitte melden sie die Sichtung mit möglichst genauer Ortsangabe an die Hotline des Landesamtes unter 06306-911-199.

Quelle: Facebook-Seite „Remagen Am Rhein“

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