Allgemeine Berichte | 13.06.2019

LandFrauen Mayen-Koblenz: Entdeckungstour auf Kreta

Wundervolle Eindrücke

LandFrauen Mayen-Koblenz besuchten Kreta. Foto: privat

Kreis MYK. Mit 35 Personen machten sich die LandFrauen Mayen-Koblenz Ende April auf von Düsseldorf auf die schöne Insel Kreta.

Am ersten Tag ging es zum weltbekannten Lassithi Plateau. Auf der Hochebene in ca 830 Meter Höhe angekommen, konnte die schöne Aussicht bei einem frisch gepressten Orangensaft genossen werden. Anschließend fuhr die Gruppe weiter nach Agios Konstantinos, wo eine kleine Weberei besucht wurde und Souvenirs erworben werden konnten. Im Dorf Tzermiado wurde das Ostermenü unter freiem Himmel genossen. Es wurde für die Region typisches Essen serviert, und begleitet wurde das gemütliche Zusammensitzen mit Bouzouki Musik. Von hier aus ging es weiter nach Pinakiano zu einer kleinen Käserei, wo täglich insgesamt 800 Schafe gemolken werden. Die Produkte werden an einheimische und kleine Tavernen in der Umgebung verkauft.

Am folgenden Tag besuchten die Reisenden eine Aloe-Vera Plantage, auf der es viel über diese Pflanze zu erfahren gab. Bei einer Verkostung von Smoothies mit Aloe Vera gab es Informationen dazu, welch eine heilende Wirkung diese Pflanze innerlich und äußerlich hat. Nun ging es weiter zu einem Olivenölhersteller - mit Einblicken über die Verarbeitung heute und früher. Die Weiterfahrt führte anschließend in die Provinzhauptstadt Agios Nikolaos, man nennt es auch Saint Tropez von Kreta. Schon von Weitem schimmert dem Besucher das Blau der Bucht entgegen. Bei einem kleinen Spaziergang durch den Ort waren alle inspiriert von den schönen Gassen und Geschäften, die Weiterfahrt führte durch kleine Bergdörfer zurück ins Hotel.

Am dritten Tag fuhr die Gruppe ins Kloster Paliani, das auf einer Höhe von 280 Metern liegt und noch von wenigen Nonnen bewohnt wird. Die kleine Kirche war noch wunderbar vom Osterfest geschmückt. Eine Griechin, die in Frankfurt lebt, war im Moment zu Gast hier, sie konnte viel Wissenswertes erzählen. Über die Messara Tiefebene führte der Weg in das Dorf Assites, wo eine einheimische Familie die Gruppe mit Kräutertee und Gebäck empfing. Bei einem Spaziergang durch das Dorf bekamen die Besucher einen Einblick, wie die Leute früher dort gelebt haben. Zum Mittagessen kredenzte die Familie nur Produkte, die sie selbst herstellte. Nach einem kurzen Verweilen ging es weiter zu einer Imkerin, die von ihren 2000 Bienenvölkern erzählte, die sie auf der ganzen Insel verteilt hat. Der leckere Honig konnte gekostet und gekauft werden. Weiter ging es in das Dorf Agios Mironas, wo Landfrauen eine kleine Dorfbäckerei bewirtschaften und die selbst hergestellten Produkte verkaufen.

Am nächsten Tag war eine längere Fahrt in den Westen der Insel angesagt, wo die Ausläufer des Ida Gebirges und der weißen Berge aufeinandertreffen; dort liegt Rethymnon, drittgrößte Stadt Kretas. Die geschlossene Altstadt mit ihren vielen Häusern aus venezianischer und türkischer Zeit, schmalen Gassen und stimmungsvollen Plätzen lädt zu einem Rundgang ein. Kretas zweitgrößte Stadt Chania ist ein charmantes Städtchen, welches sich besonders im Bereich des venezianischen Hafens eine ursprüngliche Atmosphäre erhalten hat. Alt und Neu sind noch nicht so miteinander vermischt. Die historischen Überreste erzählen von den Jahrhunderten Besatzungszeit und lassen die Erinnerungen an die Herrscher lebendig bleiben.

Es gab auch ein wenig Zeit zur Erholung

Der fünfte Tag war zur Erholung da - oder einer geführten Wanderung durch die Imbros Schlucht. Sie zieht sich auf eine Länge von circa acht Kilometer und ist in zwei bis zweieinhalb Stunden bequem zu durchlaufen.

Am letzten Tag ging es nach Heraklion, es ist eine Hafenstadt - und Hauptstadt der Insel. Begünstigt durch seine zentrale Lage an der Nordküste und vor allem durch den Ausbau des Hafens ist es wirtschaftliches Zentrum und Hafenexporthafen der Insel. Der venezianische Charakter der Stadt ist noch spürbar, nicht zuletzt durch die gewaltigen Festungsmauern, der größten Festungsanlage der Venezianer. Sie ist für den Palast von Knossos bekannt, der direkt vor den Toren der Stadt liegt. Durch die Gassen und einheimischen Geschäfte ging es nach Knossos, die wohl berühmteste Ausgrabungsstätte Kretas und Europas, und zu der Residenz des sagenumwobenen Königs Minos, welche schätzungsweise 1300 – 1400 Räume hatte, um 1900 von Sir Arthur Evans ausgegraben wurde und teilweise rekonstruiert ist. Zum Abschluss des Tages ging es zu einer Genossenschaft, wo die Bauern ihre Ernte hinbringen. Hier wurde ein Film gezeigt, wie die Ernte früher und heute funktionierte, im Anschluss gab es eine kleine Verkostung der verarbeiteten Produkte.

Der letzte Abend war erreicht und alle saßen gemütlich zusammen bei einem Cocktail und netten Gesprächen. Es waren sich alle einig, dass es wieder eine tolle Woche mit wundervollen Eindrücken und Erlebnissen gewesen war.

Pressemitteilung

LandFrauenkreisverband

Mayen-Koblenz

LandFrauen Mayen-Koblenz besuchten Kreta. Foto: privat

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