Amtseinführung von Frank Heins als neuer Leiter der Polizeiautobahnstation Mendig
Zahlreiche Gäste gratulierten!
Mendig. Zur Amtseinführung des Ersten Polizeihauptkommissars (EPHK) Frank Heins als neuer Leiter der Polizeiautobahnstation (PASt) Mendig hieß Joachim Knopp (Polizeidirektor und Leiter des VD Koblenz) am Dienstag, dem 28. Mai zahlreiche Gäste in den Räumlichkeiten der Autobahnmeisterei Mendig willkommen. Sein ganz besonderer Gruß galt zunächst Herrn Frank Heins, der sich bereits seit März diesen Jahres mit seiner neuen Dienststelle vertraut machen konnte und dessen Ehefrau Maria sowie den Töchtern Alina und Lara. Außerdem begrüßte er u.a. den Polizeipräsidenten Karlheinz Maron, den Leiter der Abteilung Polizeiverwaltung, Peter Wilkesmann, den Leiter des Führungsstabes, Edmondo Steri (beide Polizeipräsidium Koblenz) und nicht zuletzt den Mendiger Stadtbürgermeister Hans Peter Ammel und den 1. Beigeordneten der VG-Mendig, Joachim Plitzko. Während Joachim Knopp den weiteren Verlauf der Feier moderierte, bedankte Polizeipräsident Karlheinz Maron sich zunächst bei dem Leiter der Autobahnmeisterei, Herrn Bunoza für die Zurverfügungstellung der Räumlichkeiten. „Dies beweist, dass wir als Polizei in bester Weise vernetzt sind. Diese gegenseitige Wertschätzung zwischen den Autobahnmeistereien und der Polizei führt zu Verbindungen, die letztlich dem Wohl der Bürger dienen“, so Karlheinz Maron, der darauf hinwies, dass es auf ausdrücklichen Wunsch des Vorgängers von Frank Heinz, Helmut Risser keine offizielle Verabschiedung gegeben habe. Wörtlich sagte er: „Es passt zu der Persönlichkeit von Helmut Risser, dass er nicht im Mittelpunkt stehen möchte. Er ist ein zuverlässiger und ruhiger Mensch, der eher die leisen Töne bevorzugt und in über 42 Jahren im Dienst viel für die Polizei getan hat. Er hat seit 2013 die Geschicke der PASt Mendig geleitet und auch wenn er nichts über sich hören möchte, so darf ich doch feststellen, dass er eine tadellos geführte Dienststelle hinterlässt.
Sodann wandte der Polizeipräsident sich der offiziellen Amtseinführung von Franz Heins zu. Dieser wurde 1966 in Trier geboren. Seine Polizeilaufbahn begann 1983 in Berlin. Nach der Ausbildung stieg er recht schnell in den gehobenen Dienst auf. Im Jahr 2003 bewarb er sich nach 20 Dienstjahren in Berlin als Polizeihauptkommissar in Rheinland-Pfalz, wo er 2004 auch übernommen wurde und seinen Dienst bei der PI Koblenz 1 verrichtete. 2005 wurde Frank Heins Dienstgruppenleiter bei der PI Boppard, 2006 Wachenleiter der PW Brodenbach und 2009 übernahm er die stellvertretende Leitung der PASt Emmelshausen. Außerdem war er zweimal für einige Monate im Rahmen des „German Police Project“ in Afghanistan, um dort beim Aufbau einer geordneten Polizeistruktur mitzuhelfen. 2012 wurde er Leiter des SB 13 Verkehr im Führungsstab des PP Koblenz. 2013 wurde Frank Heins Leiter der PASt Emmelshausen, wo er bis zur Übernahme seines Amtes im März dieses Jahres in der PASt Mendig arbeitete. Polizeipräsident Maron unterstrich in seiner Rede: „Frank Heins verfügt absolut über die Wissenstiefe, die man braucht und auch die Verwendungsbreite, um über den Tellerrand hinaus zu schauen. Hinzu kommt, dass er auch als Person uneingeschränkt geeignet ist, Menschen zu führen. Deshalb gebe ich die Leiter der PASt Mendig mit großem Vertrauen in seine Hände. Außerdem betraue ich Sie, Herr Heins, mit der Abwesenheitsvertretung des Leiters der Verkehrsdirektion Koblenz.“
Nach den Grußworten des 1. Beigeordneten der VG Mendig, Joachim Plitzko, des Mendiger Stadtbürgermeisters Hans Peter Ammel, des Vertreters des Personalrats, Thomas Hummel und des Landespolizeipfarrers Reinhard Behnke richtete der neue Leiter der PASt Mendig und EPHK Frank Heins das Wort an die Anwesenden: „Dass die Gesellschaft seit einiger Zeit über Lang-Lkw und Gigaliner, über selbstfahrende Minibusse oder gar selbstfahrende Lkw, kostenlosen ÖPNV und zuletzt sogar über Flugtaxis spricht, ist nötig und wichtig. Neben Schienen-, Luft- und Wasserwegen sind insbesondere die Straßen die Blutgefäße im virtuellen Körper unserer Gesellschaft. Wenn Sie jedoch mit dem Auto, insbesondere auf dem Sorgenkind, der A 61, einer der vier durch uns zu betreuenden Autobahnen unterwegs sind, sehen Sie Lkw, Lkw, Lkw! Der Schwerverkehr zwingt sich uns Autobahnpolizisten mehr und mehr zum Schwerpunkt unserer Tätigkeit auf. Wir müssen uns als PASt Mendig unser Umfeld bewusst machen, welches heißt: Köln und „Ballungsraum Köln/Bonn“.
Vom Autobahnring der viertgrößten deutschen Stadt mit mehr als
einer Million Einwohner sind wir gerade einmal 40 km entfernt.
Und im sog. „Ballungsraum Köln/Bonn“ leben nicht nur 4 Mio. Einwohner – so viele wie in ganz Rheinland-Pfalz -, hier verdienen auch Tausende Rheinland-Pfälzer ihr tägliches Brot. Der PASt Mendig wird es deshalb zukünftig ein besonders wichtiges Anliegen sein, den Verkehr besser im Fluss zu halten oder schneller wieder in Fluss zu bekommen. Ich strebe auch eine Überprüfung und ggf. Überarbeitung der bestehenden Bedarfsumleitungsstrecken an. Zumindest für den Nicht-Schwerverkehr sehe ich hier Entlastungspotential. Die PASt Mendig wird außerdem u.a. ein Programm zur Überwachung aggressiven Fahrverhaltens mittels Polizeihubschrauber starten.
Erste Kontakte sind bereits geknüpft und ich begebe mich ins Wort, dass wir noch in diesem Sommer die ersten Kontrollen sehen werden. Daneben zieht die enorme Zahl von Lkw eine Vielzahl von Überwachungs- und Kontrolltätigkeiten hinsichtlich Sozialvorschriften, Ladungssicherung, Technik etc., nach sich, für die wir allerdings Unterstützung durch die Spezialkräfte der Verkehrsdirektion Koblenz und, auf anderen Feldern, besonders auch bei den benachbarten Kräften des BAG und des Zolls finden. Wir werden durchsetzen, dass eine Pannenbeseitigung auf der Autobahn nur noch dann stattfindet, wenn Herunterfahren oder Abschleppen unmöglich ist oder aber genauso lange bzw. länger dauern würde als die Reparatur.“
Für Anfang Juli sind die ersten Bauarbeiten terminiert, um das bestehende Dienstgebäude für das hinzukommende Personal in Mendig zu vergrößern. Zeitgleich wird auf dem Gelände der PASt Mendig die neue große Raumschießanlage des PP Koblenz errichtet, ein Gebäude von 75m Länge und 15m Breite. Somit wird in Mendig eine der größten Liegenschaften des PP Koblenz und mit rund 70 Bediensteten eine der personalstärkeren Dienststellen entstehen – die allerdings auch vom Kreuz Meckenheim bis nach Rheinböllen sowie vom Kreuz Koblenz bis nach Ulmen zuständig sein wird. FRE
Ersten Polizeihauptkommissar Frank Heins ist neuer Leiter der Polizeiautobahnstation Mendig.
