Allgemeine Berichte | 03.01.2017

Aus dem Polizeibericht

Zechprellung und Streitigkeiten

Auch Schäden durch Feuerwerkskörper waren in der Silvesternacht zu verzeichnen

Koblenz. Insgesamt dreimal musste die Koblenzer Polizei am Neujahrstag in der Altstadt tätig werden, weil Gäste nach den Silvesterfeierlichkeiten ihre Zeche nicht bezahlen konnten oder wollten.

Nach Personalienfeststellung durch die Polizei waren die Zechpreller in zwei Fällen dann doch bereit, das Geld am nächsten Tag vorbeizubringen. In einem anderen Fall konnte, nach dem angeblichen Verlust der Verzehrkarte, dann auch Einigung zwischen Gast und Kneipenbesitzer herbeigeführt werden.

Nach einem Gespräch mit den anwesenden Polizisten bezahlte der junge Mann bereitwillig seine noch offene Rechnung.

Streitigkeiten

Teils alkoholisiert gerieten in der Koblenzer Innenstadt Silvesterfeiernde am Neujahrsmorgen aneinander. In der Clemensstraße wurde um kurz nach 7 ein im Gesicht blutender und auf dem Gehweg umherirrender Mann gemeldet. Auf Befragung der Beamten konnte der alkoholisierte Verletzte weder sagen, wer ihn geschlagen hatte, noch wo sich diese Körperverletzung ereignete. Durch das DRK wurde er noch vor Ort behandelt.

Gefährlicher Böller

Glück im Unglück hatten ein Polizeibeamter und ein Mitarbeiter des Ordnungsamts. Um kurz nach Mitternacht wurde ein Böller in Richtung der beiden Männer geworfen.

Der Feuerwerkskörper landete auf dem Jackenkragen des Ordnungsamtmitarbeiters, konnte aber noch rechtzeitig vor der Explosion aus der Jacke gewischt werden.

Blutende Nase

Bei dem Versuch, am Morgen einen Streit zwischen zwei Personengruppen in der Straße „Am Paradies“ zu schlichten, erhielt ein 28-jähriger Koblenzer von einem ebenfalls aus Koblenz stammenden 18-jährigen einen derartig harten Stoß mit dem Ellenbogen ins Gesicht, dass seine Nase blutete. Auch auf einer privaten Feier in der Hochstraße gerieten in der Morgendämmerung zwei alkoholisierte Gäste aneinander und der Disput endete mit einer Platzwunde an der Stirn eines 28-jährigen. Mit der flachen Hand schlug am gleichen Abend ein Ex-Ehemann seiner Ex-Frau in Koblenz Metternich ins Gesicht.

Eine zunächst verbale Auseinandersetzung um eine Familienfeier endete mit dieser „Ohrfeige“, aber zum Glück ohne größere Verletzungen.

Doppelter Kieferbruch

Weniger glimpflich ging es für einen 23-Jährigen aus. Mit einem doppelten Kieferbruch begab sich der junge Mann nach einem Streit mit dem Ex-Freund seiner neuen Bekanntschaft am Silvesterabend in ein Koblenzer Krankenhaus.

Nachdem ihm am Folgetag durch die Ärzte erklärt wurde, dass er operiert werden müsse, alarmierte er die Polizei und erstattete Anzeige gegen den 20-jährigen Angreifer. Hier, wie in den anderen Fällen auch, dauern die Ermittlungen noch an.

Schäden durch Feuerwerkskörper und Tomatenmark

Mehrere Anzeigen wegen Sachbeschädigung, die zum Teil durch Feuerwerkskörper ausgelöst wurden, haben die Polizeiinspektionen 1 und 2 zu verzeichnen.

So gerieten einige Gegenstände auf einem Balkon in der Stralsunder Straße durch einen dort gelandeten Feuerwerkskörper in Brand. Sowohl durch die Nachbarn, als auch durch die alarmierte Berufsfeuerwehr konnte der Brand gelöscht werden. Schnell geeinigt haben sich am Mittag des Neujahrstags zwei Nachbarn in der Fritz-von-Unruh-Straße, nachdem die Feuerwerksbatterie des einen Nachbarn in der Silvesternacht umfiel und sich an der Hauswand des anderen entlud. Die entstandenen Schmauchspuren konnten gereinigt und nach Eintreffen der Polizei eine Einigkeit bezüglich der eventuellen Schadensregulierung erreicht werden. Einen größeren Schaden richten Unbekannte im Koblenzer Stadtteil Horchheim an.

Auf dem Dach des weißen Ford Fiesta, der zwischen dem 31. Dezember, 21 Uhr und dem 1. Januar, 13 Uhr in der Emser Straße geparkt war, wurde ein Feuerwerkskörper entzündet. Weiterhin fiel der Seitenspiegel den Vandalen zum Opfer. Er wurde abgetreten und zerstört. Der Sachschaden wird auf rund 1.000 Euro geschätzt. Auch eine mit Tomatenmark beschmierte Hauswand löste auf der Koblenzer Karthause einen Polizeieinsatz aus. Unbekannte haben unbemerkt in der Silvesternacht Teile der Fassade in der Görtzstraße mit der Paste beworfen, die sich daraufhin rötlich verfärbte.

In allen Fällen bittet die Polizei Koblenz um Hinweise unter der Telefonnummer (02 61) 10 30.

Pressemitteilung

Polizei Koblenz

Artikel melden

? Vielen Dank! Ihre Meldung wurde erfolgreich versendet.
? Es gab einen Fehler beim Versenden. Bitte versuchen Sie es später erneut.
Kommentare
Bildergalerien
Neueste Artikel-Kommentare
  • Sandra Sattler: Der Zustand der L330 zwischen. Nassau und Zimmerschied ist eine absolute Katastrophe- und das nicht erst seit gestern! Wir sind wohnhaft in Hömberg und werden seit vielen Jahren mit diversen Ausreden vom LBM vertröstet.
  • Janek: Wer die Strecke kennt, kann sich den Grund bereits denken … Der Straßenzustand ist dort so schlecht, dass er besonders für Motorradfahrer ein ernstzunehmendes Sicherheitsrisiko darstellt. Dem verunglückten...
  • Siegfried Kowallek: Verwunderlich ist weiterhin, dass die SPD der Neuwieder CDU vorhält, gegen den Unvereinbarkeitsbeschluss der Christdemokraten in Bund und Land im Hinblick auf die Partei Die Linke zu verstoßen. In insgesamt...
  • Siegfried Kowallek: Die Nennung von BSW und der Partei Die Linke im selben Kontext ist sachlich nicht gerechtfertigt und damit unredlich. Prominentester linker Befürworter deutscher Waffenlieferungen an die Ukraine ist Bodo...
  • Beatrix Biskup: Ich habe Bibliotheken immer geliebt und ich freue mich über jeden Schritt den die Stadtbibliothek in Richtung Zukunft geht und über jede Veranstaltung die diese durchführen würde.
Maschinenbediener, Staplerfahrer
Stellenanzeige
Stellenanzeige Kita
SO 2 - Wohnträume Sonderseiten- Modernisieren
Wohnträume
Titelanzeige Nissan  114/1407895/2454617/4746681
Sachbearbeiter/in (w/m/d)
Anzeigenauftrag #PR106350-2026-0220#
Anzeige Lagerverkauf
Empfohlene Artikel
Buch-Tipp: 111 Orte im Ahrtal die man gesehen haben muss
10

Ahrtal. Wo sollten Halbnackte den Ahrtaler Untergrund erkunden? Wo trafen Panzerpioniere auf die Mutter Gottes? Und wo gibt es nachts noch leckere Rotwein-Wurst? Das Ahrtal bietet spannende Geschichten, kuriose Typen, jede Menge Natur und viel Kulinarik. In dem Buch „111 Orte im Ahrtal die man gesehen haben muss“ können die Leserinnen und Leser das Tal von einer ganz neuen Seite kennen lernen.

Weiterlesen

Persisches Frühlingsfest „Nowrooz“ im Haus der Familie Andernach, am 28.03.2026 (v.l.n.r.: Vertreter des iranischen Kulturverein Kourosh, Leiterin Haus der Familie Andernach Lisa Scharrenbach, Bürgermeister Claus Peitz, Leiterin des Integrationsnetzwerks der Stadt Andernach Mahnaz Lübke, designierter Bürgermeister Sammy Labidi).Foto: tadtverwaltung Andernach / Regina Unruh
9

Andernach. Am 28. März 2026 fand im Haus der Familie der Stadt Andernach erstmals das persische Frühlingsfest „Nowrooz“ statt. Organisiert wurde die Veranstaltung von Mahnaz Lübke, Leiterin des Integrationsnetzwerks der Stadt Andernach, in Zusammenarbeit mit dem iranischen Kulturverein Kourosh aus Koblenz. Rund 105 Gäste folgten der Einladung, um gemeinsam den Jahresbeginn nach persischer Tradition zu feiern.

Weiterlesen

9

Hammerstein. Der Vorstand des Fördervereins Bürgerhaus „Alte Schule“ Hammerstein lädt alle Mitglieder und Interessierte zur diesjährigen Jahreshauptversammlung ein. Sie findet statt am Montag, den 20.04.2026 um 19 Uhr im Bürgerhaus "Alte Schule" Hammerstein.

Weiterlesen

Weitere Artikel
Der weise Zauberer Gandalf wacht über die Wanderschar. Foto: Horst Hohn
21

Stellen Sie sich das mal vor: Jemand drückt Ihnen einen Ring in die Hand, den Sie tausende Kilometer entfernt in den Schlot eines Vulkans schmeißen müssen. Klingt verrückt, ist aber dem Hobbit Frodo Beutlin aus J. R. R. Tolkiens literarischem Meisterwerk „Herr der Ringe“ genauso passiert – natürlich nur im fiktiven Kontext. Aber die Verfilmung des Stoffs kennt eigentlich so ziemlich jeder; es gab Oscars zuhauf und folglich gibt es auch jede Menge Fans des fantastischen Spektakels.

Weiterlesen

Neben dem Straßenverkehr ist der steigende Einsatz von Mährobotern, sowohl in privaten Gärten als auch in städtischen Parkanlagen, gefährlich für Igel.
11

Region. Mähroboter stellen für Igel, aber auch für Reptilien und Amphibien eine erhebliche Gefahr dar. Die Geräte erkennen die Tiere nur unzureichend und verletzen sie zum Teil schwer. Zwölf Tier-, Natur- und Artenschutzorganisationen haben sich deshalb mit einem offenen Brief an den Bundeslandwirtschaftsminister Alois Rainer sowie den Bundesumweltminister Carsten Schneider gewandt: Sie fordern ein bundesweites Nachtfahrverbot für Mähroboter.

Weiterlesen

Quelle: Emons Verlag
9

Region. Wo fährt ein Wildschwein Fahrrad? Wo kann man beim Blick auf den Siegfall so richtig ausspannen? Und wo atmet man unter der Erde auf? Das Siegtal bietet spannende, geheimnisvolle und lustige Orte. Rund 155 Kilometer legt die Sieg von der Quelle im Rothaargebirge bis zu ihrer Mündung in den Rhein zurück. Die Landschaft entlang des Flusses ist facettenreich, abseits der Einzugsgebiet lieblich und still.

Weiterlesen

Dauerauftrag
Dauerauftrag 2026
Anlagenmechaniker
Feierabendmarkt Bad Neuenahr / o.B. Sponsoring
Anzeige Lange Samstage
Stellenanzeige Personalsachbearbeiter/in
125-jähriges Jubiläum der Rosenkranzkirche Bad Neuenahr und offizielle Wiedereröffnung am 12.04.26
Sonderseite 02 -Wohnträume NR
Wohnträume
Sonderseite 02 -Wohnträume NR
SO 2 - Wohnträume Sonderseiten, beim Artikel Gartenmarkt/Stadt Neuwied
Wohnträume - Wohnen & Garten im Blick
Sachbearbeiter (m/w/d)
Aushilfskraft (w/m/d)
Anzeige Tag der offenen Tür am Zeiberberg
Sonderseite Geschäftsführungswechsel