Allgemeine Berichte | 19.11.2025

Einblicke in die Vergangenheit: Schulen im Kreis Cochem-Zell erforschen ihre Geschichte

Zeitreise in die Schulgeschichte: Schüler erkunden ihre Wurzeln

Historische Spurensuche: Schülerprojekte wurden ausgezeichnet. Foto: Franziska Bartels

Kreis Cochem-Zell. Im Kreis Cochem-Zell wurde ein Wettbewerb unter dem Titel „Unsere Schulgeschichte(n)“ vom Kulturbüro der Kreisverwaltung ins Leben gerufen, um Kinder und Jugendliche für die Geschichte ihrer Schulen zu begeistern.

Viele Klassen nahmen diese Herausforderung an und erkundeten die historischen Wurzeln ihrer Bildungseinrichtungen. Insgesamt wurden vier Gewinner ausgezeichnet, die jeweils ein Preisgeld von 250 Euro erhielten, gesponsert von der Sparkasse Mittelmosel.

Die Teilnehmer des Wettbewerbs setzten auf eine Vielzahl von Methoden, um ihre Beiträge zu erstellen. Sie führten Interviews, durchsuchten Archive und analysierten verschiedene Quellen.

Landrätin Anke Beilstein äußerte sich bei der Siegerehrung lobend über die entstandenen Arbeiten. Sie betonte, dass die Schülerinnen und Schüler auf eine bemerkenswerte Zeitreise gegangen seien und dabei großartige Beiträge entstanden seien, die die Vergangenheit der Cochem-Zeller Schulen näherbrachten und das Interesse an der Regionalgeschichte weckten.

Den ersten Platz sicherte sich die Grundschule St. Sebastianus aus Ellenz-Poltersdorf. Die Schülerinnen und Schüler der 3. und 4. Klasse des vergangenen Schuljahres führten Gespräche mit Eltern und Großeltern zum Thema „Schule und Lieblingsfächer früher und heute“. Diese Interviews führten zu einem interessanten 15-minütigen Podcast, der die Generationen ins Gespräch brachte.

Zwei Projektgruppen der Realschule plus Cochem erhielten ebenfalls Auszeichnungen. Die erste Gruppe widmete sich den Anfängen der Realschule und recherchierte im Schularchiv. Dabei entdeckten sie alte Fotos, Klassenbücher, Zeitungsausschnitte und Chroniken. Zudem führten sie Interviews mit örtlichen Senioren und dem ehemaligen Konrektor Rüdiger Lancelle. Die zweite Gruppe interviewte Staatssekretärin Heike Raab über ihre Schulzeit an der Realschule Cochem, wo sie ihre Mittlere Reife absolvierte.

Ein weiterer Preisträger war die Klasse 6a der Realschule plus Vulkaneifel Ulmen/Lutzerath aus dem Schuljahr 2024/2025. Sie untersuchten das Thema „Schule vor 100 Jahren in Lutzerath und Driesch“ und gestalteten eine umfassende Ausstellung. Diese umfasste gesammelte Bilder, verfasste Texte und Plakate sowie zahlreiche Ausstellungsstücke.

Das Wettbewerbsthema war mit dem Schwerpunktthema des neuen Heimatjahrbuchs verknüpft. Zwei der prämierten Beiträge fanden darin Aufnahme, um einer größeren Öffentlichkeit präsentiert zu werden. Ein Foto der Ausstellung der Realschule plus Vulkaneifel Ulmen/Lutzerath ziert zudem das Cover des Heimatjahrbuchs 2026. BA

Historische Spurensuche: Schülerprojekte wurden ausgezeichnet. Foto: Franziska Bartels

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  • Karl Matheis: Eine unendliche Geschichte, alle Beteiligten sollten mal darüber nachdenken, ob sie heute ein Haus bauen würden mit Plänen aus den 60er Jahren des vorigen Jahrhunderts! Bei Straßen wollen wir dies offensichtich machen.
  • Rainer Hohn: Wenn man um Cannabis so nen Wind machen würde, wie man hier unreflektiert und regelmässig den Alkohol feiert, würden sich alle wieder aufregen. Ein toxisches Nervengift, welches unter allen Drogen die meisten Toten zu verantworten hat.
  • illgen: was soll der mist dann . wenn sich jeder mal an die eigene nase packt dann würde es nicht da so gefährlich sein . auch die bussfahrer sollten sichmal sn die eigene nase packen und dort langsamer fahren.
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