Allgemeine Berichte | 19.01.2026

Beratungen über das Schließungskonzept des Krankenhauses in Boppard auf Februar verschoben

Zukunft des Krankenhauses Heilig Geist in Boppard weiterhin ungewiss

Symbolbild. Foto:pixabay.com

Koblenz. Die Zukunft des Krankenhauses Heilig Geist in Boppard ist weiterhin unklar. Noch immer herrscht Uneinigkeit hinsichtlich eines tragfähigen Finanzierungskonzeptes zwischen dem Rhein-Hunsrück-Kreis und den beiden Hauptgesellschaftern des Krankenhauses, der Stadt Koblenz und dem Landkreis Mayen-Koblenz.

In einem Gespräch am 08. Januar zu dem der rheinland-pfälzische Gesundheitsminister Clemens Hoch geladen hatte, diskutierten Vertreter des Landes, des Rhein-Hunsrück-Kreises, der Stadt Boppard, des Kreises Mayen-Koblenz und des Gemeinschaftsklinikum Mittelrhein – zu dem auch das Krankenhaus Heilig Geist in Boppard gehört – die bestehenden Beschlusslagen und mögliche Zukunftsperspektiven.

Kurzfristige Unterstützung gesischert Langfristige Zukunft noch offen Rhein-Hunsrück-Kreis blockiert dauerhafte Finanzierung

  • Rhein-Hunsrück-Kreis und Stadt Boppard haben jeweils eine Anschubfinanzierung von 1 Million Euro für 2026 und 2027 zugesagt.

  • Uneinigkeit besteht über die Übernahme von Gesellschafter- bzw. Trägeranteilen nach 2027.
  • Die kommunalen Gremien sind bislang nicht bereit, eine dauerhafte Verantwortung zu übernehmen.

  • Ein zuvor ausgehandelter Kompromiss zur dauerhaften Unterstützung des Standorts wurde abgelehnt.
  • Stadt Koblenz und Landkreis Mayen-Koblenz betonen, dass sie ein Krankenhaus in einer anderen Kommune nicht allein finanzieren können.
  • Ohne die finanzielle Beteiligung aller Hauptgesellschafter fehlt die Basis für die langfristige Umsetzung des Zukunftskonzepts.

Die nächste Gesellschafterversammlung des Gemeinschaftsklinikum Mittelrein (GKM) bei der über das weitere Vorgehen bezüglich des Krankenhauses Heilig Geist in Boppard beraten werden sollte, wurde nun vom 16. Januar auf den 03. Februar verlegt. RRO

Symbolbild. Foto:pixabay.com

Artikel melden

? Vielen Dank! Ihre Meldung wurde erfolgreich versendet.
? Es gab einen Fehler beim Versenden. Bitte versuchen Sie es später erneut.
Bildergalerien
Familien Sommerfest KG Rot Gold Niederbachem
Saison Deals
Stellenanzeige Reinigungskraft
vermisste Brille
Anzeige Fahrzeugsegnung
Anzeige Musikalische Soiree
Empfohlene Artikel
Die vulkanische Geschichte der Eifel lässt sich im Lava-Dome spielerisch entdecken. Foto: Dominik Ketz
28

Wer glaubt, Vulkane gäbe es nur auf Island oder in Italien, hat die Rechnung ohne die Eifel gemacht. Im Lava-Dome in Mendig wird schnell klar: Auch hier ging es einst verdammt heiß her! Das Deutsche Vulkanmuseum entführt seine Besucher auf 700 Quadratmetern und zwei Etagen in eine Welt voller Feuer, Lava und spannender Erdgeschichte. Klingt staubtrocken? Von wegen! 700 Quadratmetern und zwei Etagen in eine Welt voller Feuer, Lava und spannender Erdgeschichte.

Weiterlesen

Die Leiterin der Steuerabteilung des Finanzministeriums Dr. Phuong-Mai Pott beglückwünscht den frischgebackenen Steuerberater Marco Schmitz aus Montabaur zu seinem Erfolg, gemeinsam mit dem Präsidenten der Steuerberaterkammer Rheinland-Pfalz Walter Sesterhenn (r.).
16

Region. Im besonderen Ambiente des ClassicX Landhaus in Gensingen nahm die Steuerberaterkammer Rheinland-Pfalz (SBK) die neu bestellten Steuerberaterinnen und Steuerberater feierlich in den Berufsstand auf. Unter den insgesamt 81 Neubestellten war auch Marco Schmitz aus Montabaur, der mit großem persönlichem Einsatz, hoher fachlicher Kompetenz und erheblicher Ausdauer eine der anspruchsvollsten beruflichen Qualifikationen in Deutschland erlangt hat.

Weiterlesen

Das Ministerium für Wirtschaft, Tourismus, Energie und Klima (MWTEK) hat im Jahr 2026 das Projekt „Leitfaden zu Klimawandelfolgen und Anpassungsstrategien für den Tourismus in Rheinland-Pfalz“ ins Leben gerufen.
25

Region. Der Klimawandel verändert die Rahmenbedingungen für den Tourismus, auch im Westerwald, zunehmend. Längere Trockenphasen, häufigere Starkregenereignisse oder veränderte Reisegewohnheiten stellen Destinationen und touristische Betriebe vor neue Herausforderungen, eröffnen aber zugleich neue Chancen. Um die Tourismusregionen in Rheinland-Pfalz frühzeitig bei der Anpassung an diese Entwicklungen...

Weiterlesen

Weitere Artikel