Allgemeine Berichte | 19.05.2022

Programm „LEADER“:

Zwei Regionen im Rhein-Sieg-Kreis erhalten EU-Fördermittel für ländliche Entwicklung

Rhein-Sieg-Kreis. Mit den beiden Bewerber-Regionen „Vom Bergischen zur Sieg“ und „Voreifel – Die Bäche der Swist“ wurde der Rhein-Sieg-Kreis im NRW-Landeswettbewerb zusammen mit weiteren 43 Regionen für die kommende LEADER-Förderperiode 2023 bis 2027 ausgewählt. Damit profitieren ab dem kommenden Jahr die Regionen von EU-Mitteln zur Umsetzung von Projekten, die die Entwicklung der ländlichen Räume unterstützen sollen.

„Gleich zwei Regionen bei uns haben die Zusage der LEADER-Förderung bekommen - das ist großartig“, freut sich Landrat Sebastian Schuster. „Mein besonderer Dank gilt allen Beteiligten, die in den vergangenen Monaten in ihrer Freizeit gemeinsam die regionalen Entwicklungsstrategien erarbeitet und Ziele aufgezeigt haben, wie die Zukunft ihrer Regionen ausgestaltet werden kann.“

Die bereits bestehende rechtsrheinische VITAL.NRW-Region „Vom Bergischen zur Sieg“, bestehend aus den Kommunen Eitorf, Hennef, Lohmar, Much, Neunkirchen-Seelscheid, Ruppichteroth und Windeck, kann die seit 2017 erfolgreiche Arbeit jetzt als LEADER-Region fortführen und ausbauen. Sie erhält zukünftig 3,1 Mio. Euro.

„Damit stehen fast doppelt so viel Fördergelder zur Verfügung wie in der VITAL.NRW-Förderphase. Die Anzahl der Förderprojekte wird sich in den kommenden Jahren dadurch deutlich erhöhen“, sagt Claudia Wieja, Bürgermeisterin der Stadt Lohmar und Vorsitzende des Trägervereins Region Bergisch Sieg e.V.

Linksrheinisch wird die neu gegründete Region „Voreifel - Die Bäche der Swist“ mit den Kommunen Meckenheim, Rheinbach, Swisttal und Wachtberg sowie Teilen der Stadt Euskirchen Projekte zur nachhaltigen Regionalentwicklung mit LEADER-Mitteln fördern. Sie erhält 2,7 Mio. Euro.

Angela Gilges vom Bürgerverein Odendorf e.V. und Initiatorin der Bewerbung: „Über die Entscheidung der Jury freuen sich insbesondere die Bürgerinnen und Bürger der Kommunen entlang der Swist und ihrer Bäche, da durch die LEADER-Förderung die Möglichkeit besteht, unser ehrenamtliches bürgerliches Engagement auszubauen und aktiv an der Gestaltung der Region, insbesondere unter dem Eindruck der Ereignisse der Flutkatastrophe vom Juli 2021, weiterzuentwickeln.“

Gefördert werden können verschiedenste Projekte, die Impulse zur Entwicklung der Regionen setzen und insbesondere das Thema „Resilienz“ mit seinen ökonomischen, sozialen und ökologischen Dimensionen aufnehmen. Projektinhalte können beispielsweise der Ausbau sozialer und dorfgemäßer Treffpunkte oder Freizeitangebote, die Förderung regionaler Produkte oder des Ehrenamtes bis hin zur Unterstützung von Aktionen zur Fachkräftesicherung in den Regionen sein. Antragsberechtigt sind verschiedenste Akteure, von Privatpersonen über Vereine bis hin zu Unternehmen und Kommunen.

Programm „LEADER“

LEADER („Liaison Entre Actions de Développement de l’Économie Rurale“, franz. für Verbindungen von Aktionen zur Entwicklung der ländlichen Wirtschaft) ist ein Förderprogramm des Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER).

Die EU beteiligt sich je Projekt mit 50 %; das Land Nordrhein-Westfalen mit bis zu 20 Prozent der Fördermittel. Das NRW-Landwirtschaftsministerium stellt in den Jahren 2023 bis 2027 rund 120 Millionen Euro für innovative Projekte in den insgesamt ausgewählten 45 Regionen zur Verfügung.

Pressemitteilung Rhein-Sieg-Kreis

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