Allgemeine Berichte | 14.12.2020

Verbundkrankenhaus Linz-Remagen

Zweites PCR Gerät in Betrieb genommen

Zur effizienteren Testung auf Covid-19 - Krankenhausinterne Teststrategie für Patienten und Mitarbeiter optimiert

Dennis Koser, med. techn. Assistent und Mitarbeiter im Zentrum für Labordiagnostik des Verbundkrankenhauses Linz-Remagen am PCR-Gerät. Foto: privat

Linz/Remagen. Mit der Inbetriebnahme eines zweiten PCR-Gerätes hat das Zentrum für Labordiagnostik seine Kapazitäten noch einmal erweitert. Das Verbundkrankenhaus Linz-Remagen hat sein Konzept zur Teststrategie an die neue Coronavirus-Testverordnung des Bundes angepasst und den zuständigen Gesundheitsämtern im Kreis Ahrweiler und Kreis Neuwied vorgelegt und bewilligen lassen.

Das Zentrallabor - das Regional vier Krankenhausstandorte bedient - ist mit seiner Vorort-Diagnostik regelmäßig schneller als dies durch den Versand von Proben in Speziallaboratorien der Fall wäre. „Externe Speziallaboratorien benötigen für Befunde in der Regel mindesten 24 und bis zu 60 Stunden“, sagt Dennis Koser, med. techn. Assistent und Mitarbeiter im Zentrum für Labordiagnostik des Verbundkrankenhauses Linz-Remagen. „Mit unseren Testungen bei uns Vorort liegen die Ergebnisse nach wenigen Stunden vor. Gearbeitet wird dazu im Zentrallabor mit genau festgelegten Arbeitsschritten für die Testansätze und unter höchsten Sicherheitsvorkehrungen.“

Das Testkonzept sieht vor, dass sich jeder Patient im Rahmen der stationären Aufnahme einem PCR-Test unterzieht. „Dies erfolgt bei geplanten Aufnahmen im Vorfeld des Aufnahmetages. Notfallaufnahmen erhalten bei der Aufnahme den PCR-Test. „Da wir hier trotz Testung im eigenen Haus aber ein paar Stunden auf das Ergebnis warten müssen, wird in der Aufnahmesituation ein Antigen-Test durchgeführt. Dieses Ergebnis liegt nach rund 15 Minuten vor und gibt uns zumindest zu 96% die Sicherheit, ob ein Patient die Infektion in sich trägt oder nicht. Das erhöht die Sicherheit für die Mitpatienten und unser Personal“ erläutert Krankenhaushygienikerin Anke Steffek das Vorgehen.

Ergänzend tragen bereits seit einigen Wochen alle MitarbeiterInnen mit Patientenkontakt grundsätzlich die wirkungsvollen FFP2 Masken, die auch Aerosole absorbieren. Auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind in der Teststrategie des Krankenhauses berücksichtigt. Asymptomatische MitarbeiterInnen, die Kontakt zu einer mit dem Coronavirus infizierten Person hatten werden ebenso regelmäßig getestet wie sämtliche asymptomatischen Mitarbeiter in den Bereichen des Krankenhauses, in denen eine mit dem Virus infizierte Person festgestellt wurde.

Das Verbundkrankenhaus Linz-Remagen ist in der Pandemie gut gerüstet, um alle notwendigen Behandlungen durchführen zu können. „Egal ob chirurgisches, orthopädisches oder internistisches Krankheitsbild: Das Risiko, sich in unserem Krankenhaus zu infizieren, ist um ein vielfaches geringer, als die Gefahr sich bei akuten Erkrankungen nicht behandeln zu lassen“, so die Einschätzung von Dr. Christian Spell, leitendem Oberarzt der Allgemein und Viszeralchirurgie am Standort Linz.

Pressemitteilung

Verbundkrankenhaus Linz-Remagen

Dennis Koser, med. techn. Assistent und Mitarbeiter im Zentrum für Labordiagnostik des Verbundkrankenhauses Linz-Remagen am PCR-Gerät. Foto: privat

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