Vereine entlasten
Land unterstützt Vereine in Cochem-Zell bei GEMA-Gebühren für Veranstaltungen
aus Bullay
Mainz/Cochem-Zell. Ab 2027 soll das Land für Vereine die GEMA-Gebühren für bis zu vier Veranstaltungen pro Jahr übernehmen.
Geplant ist eine Regelung nach dem Vorbild anderer Bundesländer für Veranstaltungen ohne Gewinnerzielungsabsicht und bis zu einer bestimmten Flächengröße.
Die konkreten Voraussetzungen werden noch mit der GEMA ausgehandelt. Damit setzt die Landesregierung ein konkretes Wahlversprechen der CDU Schritt für Schritt um, das auch im Koalitionsvertrag verankert wurde.
Jens Münster, MdL/Kreis Cochem-Zell erklärt: „Das ist ein wichtiger Schritt für unsere Vereine. Viele Menschen investieren ehrenamtlich ihre Zeit, übernehmen Verantwortung und schaffen Gemeinschaft. Ihr Einsatz hält auch Traditionen und Brauchtum lebendig. Wir wollen sie dabei gezielt entlasten und gute Bedingungen für ihr Engagement schaffen.“
Ministerpräsident Gordon Schnieder hatte die geplante Unterstützung jetzt konkretisiert. Die Einzelheiten zur Ausgestaltung werden derzeit noch mit der GEMA abgestimmt. Erst mit dem Abschluss der Verhandlungen steht fest, welche Veranstaltungen unter die Regelung fallen.
Münster weiter: „Wir haben vor der Wahl klar gesagt, dass wir das Ehrenamt stärker unterstützen wollen. Die Übernahme von GEMA-Gebühren war dabei ein konkretes Versprechen. Dieses Versprechen haben wir im Koalitionsvertrag verankert und bringen es jetzt Schritt für Schritt in die Umsetzung. Das zeigt: Wir wollen, dass Politik bei den Menschen und Vereinen vor Ort ankommt.“
Auch für das Vereinsleben in unserem Landkreis kann die geplante Entlastung wichtig werden. Viele Menschen im Kreis Cochem-Zell engagieren sich ehrenamtlich in Vereinen und tragen damit zum vielfältigen Vereinsleben und zum gesellschaftlichen Miteinander vor Ort bei.
„Ehrenamt braucht Anerkennung – aber eben auch gute Rahmenbedingungen. Wenn wir Vereine bei den Kosten entlasten, geben wir ihnen mehr Spielraum für ihre Arbeit und stärken den Zusammenhalt vor Ort“, so Münster abschließend.
Pressemitteilung Jens Münster MdL
Landtagsabgeordneter Jens Münster. Foto: Doris Schnorbach