Lokalsport | 25.03.2026

Neuer Vorstand führt RG Treis-Karden

Neuer erster Vorsitzender und Erfolge der RG Treis-Karden 2025 mit Olympia-Ausblick

Nach der Jahreshauptversammlung fand das traditionelle Anrudern statt.

Die Rudergesellschaft Treis-Karden hat nach einer einjährigen Vakanz Jonas Wiesen zum ersten Vorsitzenden gewählt. Mit starken Erfolgen im Leistungssport und vielversprechenden Perspektiven blickt der Verein optimistisch auf die Olympischen Spiele 2028 in Los Angeles.

Treis-Karden. Bei der Jahreshauptversammlung der Rudergesellschaft Treis-Karden wurde nach einjähriger Vakanz Jonas Wiesen einstimmig zum ersten Vorsitzenden gewählt. Damit übernimmt Wiesen nicht nur das Steuer des Deutschlandachters, sondern auch die Führung seines Heimatvereins.

Der 2028 bei den Olympischen Spielen in Los Angeles an den Start gehen wollende Wiesen verfolgt langfristige Ziele für die RG Treis-Karden und möchte dem Verein „etwas zurückgeben“. Unterstützt wird er von Alexander Diedrich, dem zweiten Vorsitzenden und ehemaligen Spitzenruderer, sowie Michael Hippert, dem zweiten Vorsitzenden Sport.

Neu in den Vorstand gewählt wurden der Deutsche Meister Simon Haible als Jugendleiter und Neele Riehl als Aktivensprecherin.

Erfolge und sportliche Perspektiven der Rudergesellschaft Treis-Karden 2025

Im Sportbericht 2025 konnte an frühere Erfolge angeknüpft werden: Die Spitzenathleten erzielten unter anderem den vierten Platz bei den Europameisterschaften, Plätze fünf, sechs und sieben bei Weltmeisterschaften sowie drei Deutsche Meistertitel, zwei Silber- und eine Bronzemedaille bei Deutschen Meisterschaften. Ergänzt wird dies durch eine Gold- und eine Silbermedaille bei Weltcup-Rennen. Auch der Nachwuchs präsentierte sich mit 36 Siegen auf Regatten sehr erfolgreich.

Neben dem Leistungssport wird auch der Freizeitsport großgeschrieben. Das Angebot reicht von Ausfahrten im Einer bis zum Achter sowie Moselwanderfahrten mit der Barke, einem Großboot für den Breitensport. Der Verein verfügt über 65 einsatzbereite Ruderboote sowie einen Kraft- und einen Ergometerraum im Bootshaus.

Schulrudern und nachhaltige Entwicklung des Vereins im Fokus

Ein besonderes Augenmerk liegt auf dem Schulrudern mit dem Kurfürst-Balduin-Gymnasium Münstermaifeld, das von den Klassen 5 bis zur Oberstufe ausgeprägt praktiziert wird.

Neu getauft wurde außerdem ein Coastal-Einer, der auch bei den nächsten Olympischen Spielen 2028 eine Rolle spielen wird. Simon Haible gab dem Boot den Namen „Seekuh“.

Mit neuem Vorstand und starken sportlichen Perspektiven blickt die Rudergesellschaft Treis-Karden voller Zuversicht in die Zukunft.

Nach der Jahreshauptversammlung fand das traditionelle Anrudern statt. Foto: Dagmar Hippert

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