Allgemeine Berichte | 09.04.2014

Zwei Fragen an den Oberbürgermeister

Ein Denkmal aus Musik

Blick aktuell befragte den Oberbürgermeister zu seinen Eindrücken von der Uraufführung der „Brückensinfonie“ in der Rhein-Mosel-Halle

Der Komponist Guido Rennert (1.v.l.) übergab im Rahmen der Uraufführung die Partitur der „Brückensifonie“ in Gegenwart von Projektleiter Bernhard Meffert (1.v.r.) an Oberbürgermeister Prof. Dr. Hofmann-Göttig (2.v.l.)BSB

Blick aktuell: Sie waren am Samstag bei der Welturaufführung der „Brunnensinfonie“ in der Rhein-Mosel-Halle. „Welturaufführung“ ist ein großes Wort, hat die Veranstaltung dem standgehalten?

Prof. Dr. Hofmann-Göttig: Aus meiner Sicht hat sie es. Der Ansatz war sicherlich ein großer, die erste musikalische Stadtgeschichte zu erzählen. Mir gefiel dieser kreative Gedanke, einer Stadt ein Denkmal aus Musik zu schaffen und dann natürlich noch unserer Stadt, von Anfang an. Und ich sehe mich nach dem Konzert am Samstag in meiner Meinung bestätigt. Es wurde tatsächlich ein Denkmal aus Tönen und Klängen errichtet, dass der Stadt Koblenz und ihrer über 2000-jährigen Geschichte überaus gerecht wird. Ich habe sehr viele begeisterte Zuhörerinnen und Zuhörer sehen können und in den anschließenden Gesprächen Lob in Hülle und Fülle gegenüber dem Komponisten Guido Rennert, dem Projektleiter Bernhard Meffert, dem Konzertorchester Koblenz, sowie den Sängerinnen und Sängern des Bach-Chores und der Chöre des Eichendorff-Gymnasiums, für die Idee und die äußerst gelungene Umsetzung des Werkes wahrgenommen. Ein herzliches Dankeschön sage ich im Namen der Stadt Koblenz daher auch an dieser Stelle nochmals den Initiatoren und ausführenden Künstler, denn wir wurden ja nicht nur mit der famosen Welturaufführung beschenkt, das Geschenk geht ja noch darüber hinaus. Koblenz hat nun eine musikalische Stadtgeschichte, als einzige Stadt. Das ist ebenso, wie die Historiensäule auf dem Görresplatz, an welcher sich die Sinfonie ja orientiert hat, etwas Bleibendes für unsere Stadt.

BLICK aktuell: Was an der Brunnensinfonie hat Sie persönlich besonders beeindruckt?

Prof. Dr. Hofmann-Göttig: Meine Frau, als Schirmherrin des Projektes, hatte mir im Vorhinein schon Vieles aus den Proben der Brunnensinfonie berichtet, von einer Gänsehaut-Atmosphäre des Stückes. Da gab es bei mir natürlich schon eine unheimliche Vorfreude auf das Werk. Nach der Aufführung war ich einfach im Gesamten sehr beeindruckt. Wenn hieraus noch einzelne besondere Momente herauszustellen sind, dann meines Erachtens zum einen die Tatsache, dass man es kaum für möglich halten würde, in einer 30-minütigen Sinfonie soviel über die Geschichte einer Stadt zu berichten und auch so abgerundet zu erzählen, ohne dass es zu gehetzt oder stark abgekürzt wirkt. Zum anderen hat mich besonders die Emotionalität der musikalisch dargestellten, historischen Momente fasziniert. Die Römer martialisch laut und dann die klangliche Kälte und Leere beim Zweiten Weltkrieg, der dieser Stadt so stark zugesetzt hat, letztlich aber übergeht in den Wiederaufbau und zum guten Schluss verläuft in diese Vitalität und positive Energie, die Koblenz heute ausmacht. Ich bin mir sicher, dass wir die Geschichte der Brunnensinfonie in Koblenz noch oft erzählen werden.

Weitere Infos unter

www. Hofmann-goetig.de

Der Komponist Guido Rennert (1.v.l.) übergab im Rahmen der Uraufführung die Partitur der „Brückensifonie“ in Gegenwart von Projektleiter Bernhard Meffert (1.v.r.) an Oberbürgermeister Prof. Dr. Hofmann-Göttig (2.v.l.) Foto: BSB

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