Allgemeine Berichte | 31.07.2014

Lange wurde in Ehrenbreitstein gebaut, erneuert und saniert

Sanierungs-Ende wurde kräftig gefeiert

Bürgermeisterin Marie-Theres Hammes-Rosenstein, Anne Schumann-Dreyer und Manfred Diehl schauten sich im Eingangsbereich der Kirche noch einmal die Fotos aus der Sanierungsphase an. US

Koblenz-Ehrenbreitstein. Es hat viel zulange gedauert, so der Vorsitzende des Ortsring-Ehrenbreitstein Gustel Ferrari in seiner Rede zum „Sanierungs-Ende-Fest“.

Eine schmerzliche Entwicklung

Bereits 1978 haben Ehrenbreitsteiner Bürger eindringlich auf die Missstände im Dahl öffentlich aufmerksam gemacht. Extremer Durchgangsverkehr, sehr laute Züge und dauernd Hochwasser haben die Lebensader im "Dahl" stark eingeschränkt und das ist nun schon fast vierzig Jahre her, so Ferrari. Gerade am Kapuzinerplatz und in der Hofstraße war es extrem, doch heute spürt man nur ein Wohlgefühl. Alles ist im "Dahl" schön geworden und es ist im Umfeld alles heute sehr angenehm – es ist ein richtig gutes Gefühl hier heute wieder leben zu können. Viele Menschen sind damals weggezogen, Geschäfte mussten schließen. Eine schmerzliche Entwicklung für den gewachsenen Ort und die Infrastruktur. Sehr viele Arbeiten wurden seitdem durchgeführt. Eine grundlegende Sanierung und eine Verbesserung des kompletten Ortes hatten begonnen und diese Maßnahmen wurden nun zur Zufriedenheit der Anwohner abgeschlossen. Die Bürgerinnen und Bürger sprechen hier sogar von einer Rettung des Ortes. Es wurde gebaut, erneuert, saniert und verschönert. Doch jetzt ist es für alle an der Zeit, einen lebendigen Ort zu beleben und dieses Vorhaben wurde nun, zum Ende der Sanierungszeit, mit einem großen Bürgerfest gestartet.

Große Anstrengungen

Große Anstrengungen wurden bei der Hochwasserschutzmauer unternommen. Auch war die Verlegung der B42 von der Hofstraße auf eine Ständerstraße mit darunter liegenden Parkplätzen zur Bahnstrecke ein großes Unterfangen. Diese Stadtsanierung war lange Zeit das größte geschlossene Sanierungsgebiet in Westdeutschland. Auch Bürgermeisterin Marie-Theres Hammes-Rosenstein freute sich in ihrer Ansprache über das jetzt sehr schöne Ehrenbreitstein. Auch hatte sie in ihrer Rede einen großen Dank an die privaten Haus- und Grundstücksbesitzer gerichtet, denn auch hier wurde viel saniert. Gebäude wurden wieder nutzbar gemacht und zeitgemäß saniert. Das alles mache nun Ehrenbreitstein wieder liebens- und lebenswert, so die Bürgermeisterin. Im Anschluss ging es gemeinsam zur Enthüllung der historischen Hinweistafel am Kapuzinerplatz. Hier ist nun die bauliche Entwicklung von Ehrenbreitstein von 49 n.Chr. bis 2013 nachzulesen. Und die Rückseite der Tafel zeigt zudem die Stadtsanierung von 1978 bis 2013.

Ehrenbreitstein lebt wieder auf

Doch dann wurde mit viel Musik, Essen, Trinken und einem Bühnenprogramm das Sanierungsende kräftig gefeiert und wer wollte konnte sich alte Fotos und Pläne in den Räumen das alten Hotel Hoegg und im Eingangsbereich der Kirche einmal ansehen. Kinderschminken, Ponyreiten, ein Programm der Schützen, eine Vorstellung mit Feuerwehrauto und auch Führungen durch die Anlagen des Hochwasserschutzes rundeten das Rahmenprogramm ab. Ehrenbreitstein lebt wieder auf und das mit all seinen Festen. Von Kirmes bis Karneval, Theater, Musik, Wochenmarkt, Flohmarkt und auch die vielen kulturellen Veranstaltungen, Lesungen und vieles mehr zeigen deutlich, wie es nun mit der Entwicklung weiter gehen wird. Der Ortsteil hat wieder zu sich und dem gemeinsamen Leben im Ort zurück gefunden.

Der Anklang war groß, denn endlich konnte das Ende der Sanierungszeit in Ehrenbreitstein mit einem Fest gefeiert werden.

Der Anklang war groß, denn endlich konnte das Ende der Sanierungszeit in Ehrenbreitstein mit einem Fest gefeiert werden.

Bürgermeisterin Marie-Theres Hammes-Rosenstein, Anne Schumann-Dreyer und Manfred Diehl schauten sich im Eingangsbereich der Kirche noch einmal die Fotos aus der Sanierungsphase an. Fotos: US

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