Erlebnis einer Eifelfahrt
kfd Löf erkundet Krimistadt Hillesheim und Gerolstein in der Eifel
aus Löf
Löf. Bei angenehmen Temperaturen führte die Fahrt der kfd Löf mit über 40 Personen diesmal in die schöne Eifel.
Als erstes Ziel wurde die Krimistadt Hillesheim angesteuert.
Im Café Sherlock, dem ältesten Krimicafé Deutschlands, kamen vor allem Krimifans voll auf ihre Kosten. Hier konnte man inmitten des antiken Mobiliars, zwischen all den Mordwaffen und Kerzenleuchtern in aller Ruhe seinen Kaffee und Kuchen genießen.
Die großen Detektive der Weltliteratur sind hier allgegenwärtig. In Fotografien und in Gemälden, in Ausstellungsstücken aus Kriminalfilmen und sogar als lebensgroße Puppen.
Weiter ging es dann zu der Brunnenstadt Gerolstein mit einem Besuch unter fachkundiger Führung der dortigen evangelischen Erlöserkirche. Dort kamen alle ins Staunen, denn ein solches imposantes, kunsthistorisches Bauwerk, hatte man hier mitten in der Eifel nicht erwartet.
Millionen von Mosaiksteinen, die den Innenraum der Kirche je nach Lichteinfall spektakulär zum Leuchten bringen, zeugen von Reichtum und Macht des letzten deutschen Kaisers Wilhelm II. - Auf seinen Befehl erfolgte nämlich am 25.05.1911 die Grundsteinlegung der Erlöserkirche mitten ins Herz der katholischen Eifel und am 15.10.1913 wurde dieser kostspielige Bau höchstpersönlich von ihm eingeweiht.
Der Abschluss im Restaurant „Balkan-Grill“ mit leckerem Essen hat den ganz besonderen Tag abgerundet. Auf der Heimfahrt wurde dann noch zu aller Erheiterung das Lied „Kriminal-Tango“ angestimmt und somit ging ein kriminell schöner Tag zu Ende. Aber auch das Segenslied zum Abschluss des Tages „Möge die Straße uns zusammenführen“ lud ein, bei weiteren schönen Veranstaltungen der kfd Löf wieder dabei zu sein.
Franziska Brachtendorf
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Die Gruppe vor der Erlöserkirche. Foto: Franziska Brachtendorf