Ein Hausschwein zu Besuch im Ev. Familienzentrum „Am Ehrenmal“
Die Sau ist los
Meckenheim. Die Kinder staunten nicht schlecht, als die Erzieherinnen der Igelgruppe den großen Spielteppich im Gruppenraum zur Seite rollten und eine Decke in die Mitte legten. Als die Kinder erfuhren „Wir bekommen heute Besuch“, wurde fleißig drauf los geraten. „Ein Elefant?, Ein Löwe?, Ein Clown?, Ein Hund?, Eine Katze?“ „Oder vielleicht doch eine Giraffe?“ Doch als dann die Tür aufging und Familie Rüsenberg mit einem Hausschwein hereinkam, rissen die Kinder vor Staunen die Augen auf. „Was? Ist das wirklich ein echtes Schwein?“ Auch das Hausschwein war erst einmal erstaunt über so viele Kinder und drehte eine Kennenlernrunde im Kreis. Schnell fasste „Fienchen“ Vertrauen, verteilte Küsschen, knabberte Hausschuhe an und ließ sich nur allzu gerne streicheln. „Hä, das Fell fühlt sich ja ganz hart an.“, sagte Luca, als er das ca. 60 cm lange Schwein berührte. Die Besitzer beantworteten geduldig alle Fragen der Kinder: „Wo schläft Fienchen? Müsst ihr mit Fienchen auch Gassi gehen? Was frisst Fienchen? Alle Kinder durften sich dann selbst davon überzeugen, wie Fienchen die von den Besitzern mitgebrachten Gurkenstücke und Trauben grunzend fraß. Schließlich durften auch die Kinder der Tigerenten - und Mäusegruppe das 3,5 Monate alte Fienchen kennenlernen, bevor die Kinder das Hausschwein und ihre Besitzer wieder verabschiedeten. Für den Rest des Tages war der tierische Besuch Gesprächsthema bei den Kindern und auch die Eltern trauten ihren Ohren nicht, als es mittags hieß: „Mama, das war heute ein schweinischer Tag im Kindergarten.“
Die Kinder fütterten das Hausschwein mit Gurkenstückchen.
Über Streicheleinheiten konnte sich Fienchen freuen.Fotos: privat
Die Kinder hatten viel Spaß und haben viel gelacht.
