Meckenheimer Verein „Bon Secours Kamerun“
Ein Krankenhaus für Kamerun
Paten für medizinische Behandlung gesucht
Meckenheim. Der Hilfsverein „Bon Secours Kamerun“, der ein Krankenhaus in Kamerun einrichtet, hat einen zweiten Container mit Hilfsgütern gepackt. Neben einem stationären und einem mobilen Röntgengerät wurden viele andere Geräte, chirurgische Instrumente und Verbrauchsmaterial verpackt, die der Verein von verschiedenen Ärzten und Krankenhäusern erhalten hatte.
Dr. René Essomba, der als ausgebildeter Unfallchirurg bis vor drei Jahren im St. Josef-Krankenhaus in Adenau als Oberarzt gearbeitet hat, ist in sein Heimatland zurückgekehrt, um dort hilfsbedürftigen Menschen zu helfen. Die medizinische Versorgung ist in Kamerun, ähnlich wie in anderen afrikanischen Staaten sehr schlecht. Arme Menschen haben überhaupt keinen Zugang zu medizinischer Versorgung. Dr. Essomba möchte auch diesen Menschen helfen - der Verein „Bon Secours Kamerun“ unterstützt ihn dabei.
Mit den jetzt gelieferten Geräten kann Dr. Essomba in seinem Krankenhaus unfallchirurgische Operationen durchführen und damit einen wertvollen Beitrag für die medizinische Versorgung leisten.
Der Verein www.bon-secours.de bietet auf seiner Website „Patenschaften für medizinische Behandlungen“ an. Mit einer solchen Patenschaft oder Teil-Patenschaft kann man sich an den Kosten für die Behandlung einzelner Patienten beteiligen. Dr. Essomba behandelt und operiert die Patienten zwar kostenlos und der Aufenthalt im Krankenhaus wird von ihm auch subventioniert, trotzdem fallen Kosten für Medikamente, Verbrauchsmaterialien, Narkose, usw. an, die vom Verein getragen werden und für die Paten gesucht werden. Nähere Informationen findet man auf der Website.
