Reservistenkameradschaft Meckenheim-Rheinbach-Swisttal
Eine würdige Gedenkfeier
Meckenheim. Ein würdiges Gedenken an die Opfer von Kriegen und Gewalt hatte auch in diesem Jahr die Stadt Meckenheim auf dem Ehrenfriedhof an der Bahnhofstraße organisiert. Bürgermeister Bert Spilles hielt vor zahlreichen Bürgern aus Meckenheim und Umgebung eine eindrucksvolle Ansprache, in der er an den Beginn des Ersten Weltkriegs vor 100 Jahren und den Beginn des Zweiten Weltkriegs vor 75 Jahren erinnerte.
Auch wenn seit dem Kriegsende 1945 fast 70 Jahre Frieden herrsche, dürfte niemand die Gräuel des Krieges vergessen oder verdrängen. Die Gräber, an denen jedes Jahr der Opfer aller Völker von Krieg und Gewalt gedacht werde, seien eine eindringliche Mahnung, alles für die Erhaltung des Friedens zu tun und sich für eine Versöhnung der Völker über den Gräbern einzusetzen. Daran jedes Jahr am Volkstrauertag zu erinnern und zum Gedenken einen Kranz niederzulegen, sei ihm ein wichtiges Anliegen.
An der Feier mitgewirkt haben auch Schülerinnen und Schüler der Geschwister-Scholl-Hauptschule Meckenheim, die in verteilten Rollen bemerkenswerte Beiträge zu der Gedenkstunde beisteuerten. Sie trugen Gedanken bekannter Persönlichkeiten vor, die die Sinnlosigkeit kriegerischer Gewalt brandmarkten und verdeutlichten.
Die Reservistenkameradschaft Meckenheim-Rheinbach-Swisttal stellte eine Ehrenabordnung mit Fackelträgern und Kranzträgern und legte einen Kranz des Landeskommandos Nordrhein-Westfalen nieder. Musikalisch durch Gesang umrahmt wurde die Gedenkfeier durch die Chorgemeinschaft „Die Brücke“.
