Der Heimatbote aus Heimerzheim ist wieder da
Erinnerungen an Hausierer werden wieder wach
Heimerzheim. Der neue Heimatbote ist wieder eine Ansammlung von Beiträgen über Heimerzheim, nicht lang, sondern kurz, personenbezogen und erlebt. „Der Charme der Geschichten liegt vor allem darin, dass sie viel mit den Herzensangelegenheiten der Autoren zu tun haben“, so Professor Hermann Schlagheck aus Sicht der Redaktion. Beim ersten Beitrag im neuen Heimatboten geht es um „Hausierer“, die früher eine wichtige Rolle bei der Versorgung des Ortes mit alltäglichen Dingen hatten. Der „Schlaachdaach“ war wohl in jeder betroffenen Familie ein besonderer Tag im Jahr, ging es doch darum, mit vielen fleißigen Händen für den Winter vorzusorgen. „Kinder zu betreuen“ wurde um 1950 anders verstanden als heute. Und doch gibt es Übereinstimmungen.
Auch an den „Alten Fritz“ erinnern sich Heimerzheimer noch gern, auch wenn sich die allgemeinen Lebensgewohnheiten inzwischen spürbar geändert haben. Davon wissen vor allem diejenigen zu berichten, die vor 1945 geboren sind. Der Heimatbote Nummer 24 ist ab sofort kostenlos erhältlich im Schreibwarengeschäft Kur-scheidt und bei Bookcompany - solange der Vorrat reicht.
