12. Lüftelberger Weihnachtsmarkt
Klein, fein und sehr romantisch
37 Aussteller auf dem Gelände der Lüftelberger Burg
Lüftelberg. Seit vielen Jahren ist der Lüftelberger Weihnachtsmarkt ein Anziehungspunkt für Groß und Klein aus der näheren und weiteren Umgebung. Viele behaupten, es sei der romantischste Weihnachtsmarkt in der Region. Die Lüftelberger haben das Glück, dass ihr Markt auf dem Gelände der mittelalterlichen Burg stattfinden kann. Bürgermeister Bert Spilles bedankte sich bei seiner Eröffnungsrede ganz herzlich bei Hubertus von Jordans, der seit zwölf Jahren das Burggelände und die dazugehörenden Pferdeställe zur Verfügung stellt. Burgherr von Jordans ist der erste Vorsitzende der Dorfgemeinschaft, die den Weihnachtsmarkt organisiert. Sein Stellvertreter Peter Marienfeld findet den Weihnachtsmarkt auch deswegen so liebenswert „weil eben nicht alles perfekt ist“. „Der Markt lebt von der privaten Initiative der Lüftelberger Dorfgemeinschaft“, so die Schriftführerin des Vereins, Carmen Marienfeld.
Selbstgefertigte Produkte
Insgesamt haben in diesem Jahr 37 Ausstellerinnen und Aussteller ihre Ware angeboten. Die meisten Anbieter kamen aus Lüftelberg, die Männer und Frauen sind stolz darauf, dass sie keine kommerzielle Ware anbieten, sondern selbstgefertigte Produkte zu günstigen Preisen verkaufen. Darunter z.B. Marmeladen, Gelees, Essig oder hochprozentige Liköre. Weihnachtliche Sperrholzfiguren fehlten eben sowenig wie Skulpturen aus Holz, angeboten von Heinz-Willi Deuster und seinem Team. Sein Spruch lautete: „Scheit für Scheit - Wärme und Gemütlichkeit.“ Ria Reintgen bot auch in diesem Jahr wieder ihre originellen Stofftiere an. Wie sie berichtete, beginnt sie im Oktober mit der Herstellung der Stofffiguren, „aber dann muss ich mich ordentlich ranhalten“, sagt sie mit einem Schmunzeln. Antiquitäten, erlesener Schmuck, Kunst und auch Selbstgestricktes wie Mützen, Schals und Handschuhe fanden guten Absatz. Für das leibliche Wohl sorgten nicht nur die guten Geister im Scheunencafé, sondern auch unter anderem der 1. Brauchtumsverein (ehemaliger Junggesellenverein) mit deftigen Nudelgerichten u.v.m. Der Verein ist im Übrigen sehr engagiert bei den Vorbereitungen für den Weihnachtsmarkt.
Köstlichkeiten in fester und flüssiger Form
Die Mitglieder des Sachausschusses Jugend (SAJ) boten ebenfalls Köstlichkeiten in fester und flüssiger Form an. Die Buden mit Reibekuchen, Fritten und Würstchen waren ständig umlagert. Alle Lüftelberger Vereine beteiligten sich am Markt, darunter auch die FFW. Als Höhepunkte galten die Eröffnung des Weihnachtsmarktes durch Bürgermeister Bert Spilles und Hubertus von Jordans und der Auftritt des Nikolauses, der für jedes Kind ein Geschenk dabei hatte. Für die musikalische Umrahmung am Samstag sorgten die Gruppe „Cocajine“, drei fesche Mädels, die nicht nur Weihnachtliches zum Besten gaben. Am Sonntag spielte das Bonner Saxofon Ensemble. Der Besuch des Lüftelberger Weihnachtsmarktes ist immer wieder ein Genuss, auch wenn der Samstag sehr verregnet war.
Leckere Marmeladen, Essig und Liköre wurden am Stand von Gudula von Jordans (r.) angeboten.
