Hilfsverein "Bon Secours Kamerun e.V." informiert
Paten für kostenlose medizinische Behandlung gesucht
Verein möchte durch Patenschaften eine bessere medizinische Versorgung in Kamerun ermöglichen
Meckenheim. Der Verein „Bon Secours Kamerun“ (www.bon-secours.de) richtet in Yaoundé, der Hauptstadt Kameruns, das Krankenhaus „Clinique du Bon Secours“, was übersetzt "Krankenhaus der guten Hilfe" heißt, ein. Das Krankenhaus wird von Dr. René Essomba geleitet, der seine medizinische Ausbildung zum Facharzt für Unfallchirurgie in Deutschland absolviert hat und der vor drei Jahren in sein Heimatland zurückgegangen ist, um dort zu arbeiten. Speziell im Bereich der Unfallchirurgie gibt es in Kamerun Kamerun kaum Ärzte. Im Krankenhaus werden Patienten, die sich eine medizinische Versorgung nicht leisten könnten, von Dr. Essomba kostenlos behandelt und operiert. Trotzdem fallen für die Behandlung der Patienten Kosten an (z.B. Medikamente, Verbandmittel, Knochenschrauben- und Platten, Kosten für die Narkose, etc.). Um diese Kosten zu decken, bietet der Verein „Patenschaften für kostenlose medizinische Behandlung“ an. Jeder, der sich an Kosten beteiligen möchte, kann eine Patenschaft oder Teil-Patenschaft für die Behandlung übernehmen. Er bekommt dann Informationen über „seinen“ Patienten und wird über den Heilungsprozess informiert. Eine solche Patenschaft bedeutet nicht, dass man regelmäßig zahlen muss. Eine Patenschaft ist ein einmaliger Geldbetrag. Bei Notfällen (z.B. Verkehrsunfällen), bei denen sofort gehandelt werden muss, tritt der Verein in Vorleistung. Nähere Informationen findet man auf unserer Website.
Spende eines Transporters
Herr Alfons Lingner aus Magdeburg hat dem Verein einen Kleintransporter gespendet. Er hat aus Altersgründen freiwillig seinen Führerschein abgeben und spendete dem Verein seinen Lieferwagen, obwohl er als Rentner nicht viel Geld zur Verfügung hat. Anfang Oktober fuhren sein Sohn Uwe Lingner, der im Verein „Bon Secours Kamerun“ mitarbeitet, und Georg Schorn nach Magdeburg, um den Wagen in Empfang zu nehmen. Der Transporter wird in Meckenheim zum Krankentransporter umgebaut und dann nach Kamerun geschickt.
