AWO-Ortsverein Meckenheim
Wolfgang Koberski für seine 25-jährige Mitgliedschaft geehrt
Meckenheim. Traditionell hatte die Vorsitzende des Meckenheimer AWO-Ortsvereins, Barbara Heymann, in das Vereinsheim des TST Merl eingeladen. Mit Kerzen, Tannenzweigen und Äpfeln geschmückte Tische sowie weihnachtliche Musik, die Jule Mathy, Lynn Leutner und Annika Blaufuß von der Musikschule mit der Flöte darboten, stimmten Mitglieder und Gäste der AWO Meckenheim auf die Adventszeit ein. Vor dem gemütlichen Teil standen offizielle Programmpunkte auf der Tagesordnung. Zunächst übergab Heymann Zuwendungen an Meckenheimer Einrichtungen für soziale Projekte. Dr. Siegfried Schneider, stellvertretender Vorsitzender des TST Merl, nahm einen Umschlag entgegen mit einer Geldzuwendung für die Tanzabteilung dieses Vereins.
Peter Hauck, der Rektor der Geschwister-Scholl-Hauptschule, schilderte die derzeitige Situation der syrischen Flüchtlingskinder in Meckenheim, die in der deutschen Sprache unterrichtet werden müssen. Weder Land noch Bund kommen derzeit für die Kosten des Sprachunterrichts für diese Flüchtlinge auf. Daher dankte er für die AWO-Zuwendung.
Alljährlich kann die AWO nur deshalb Zuwendungen an soziale Einrichtungen oder an bedürftige Einzelpersonen und Familien übergeben, weil das fleißige Team der AWO-Schuh- und Kleiderstube das ganze Jahr über jeden Dienstag ehrenamtlich gebrauchte Kleidung entgegennimmt und diese an bedürftige Menschen wieder verkauft. Daher stand als nächster Punkt die Ehrung der vier Damen der Schuh- und Kleiderstube auf der Tagesordnung.
Heymann bedankte sich bei Helena Klein, Anita Grundmann, Sigrid Schreiber und Ursula Wendt für das unermüdliche Engagement und übergab jeder der Damen als kleines Dankeschön und Anerkennung einen Büchergutschein. Sodann wurde Wolfgang Koberski für seine 25-jährige Mitgliedschaft geehrt. Schließlich berichtete die Rheinbacher Vorsitzende Ute Krupp von den Aktivitäten des Ortsvereins Rheinbach. Unter anderem betreibt der Ortsverein Rheinbach ein sogenanntes Reparaturcafé. Bevor Elektrogeräte mit kleinen Defekten weggeworfen werden, könnten sie dort wieder repariert werden.
