Teilnehmer des KPR haben dennoch die „Dunkle Jahreszeit“ im Blick
Zahlen der Kriminalitätsstatistik entwickeln sich rückläufig
Meckenheim. In der neuen Legislaturperiode hat sich auch der Kriminalpräventive Rat (KPR) der Stadt Meckenheim konstituiert und sich zur neunten Sitzung der Lenkungsgruppe eingefunden. Dabei gab es in Bezug auf die Arbeitskreise strukturelle Veränderungen in Form einer Verschlankung. Die Lenkungsgruppe des KPR bildete nun zwei Arbeitskreise: den Arbeitskreis (AK) „Jugend“ und den AK „Sichere Stadt“. Der bisherige AK „Stadtplanung“ geht im AK „Sichere Stadt“ auf. Mit einstimmigem Beschluss wurden auch die bisherigen Vorsitzenden, Dieter Ohm für den AK „Jugend“ und Joachim Kühlwetter für den AK „Sichere Stadt“, bestätigt.
Bürgermeister Bert Spilles, neben Polizeipräsidentin Ursula Brohl-Sowa Vorsitzender der Lenkungsgruppe, zeigte sich zufrieden mit den Entscheidungen: „Wichtig ist, dass die Arbeitskreise effektiv arbeiten können und damit auch die Stadt weiterbringen. Das Sicherheitsgefühl in Meckenheim hat sich deutlich verbessert. Unsere Investitionen und Maßnahmen zeigen Früchte. Diese Entwicklung ist sehr positiv. Ich bin mir sicher, dass dazu auch die Arbeit und die Vernetzung im KPR beigetragen haben“.
Nach den formalen Regelungen folgte der „Bericht der Polizeipräsidentin“. Ursula Brohl-Sowa gab ein allgemeines Bild der Kriminalstatistik zu Meckenheim ab. Die Zahlen seien rückläufig, sodass sich die Situation zurzeit vom Grundsatz her positiv entwickle. Sie machte jedoch auf die sogenannte „Dunkle Jahreszeit“ aufmerksam, bei der erfahrungsgemäß die Zahlen ansteigen würden. Die Polizei habe sich in der Region zum Thema „Einbruchsdiebstahl“ verstärkt aufgestellt und sieht dessen Bekämpfung als oberste Priorität. „Wir wollen das Thema in der Öffentlichkeit weiter in den Fokus rücken. Unsere Botschaften sind: Wohnung sichern, aufmerksam sein und bei Verdacht die 110 wählen. Wir wollen mehr Hinweise aus der Bevölkerung bekommen“.
Sie appellierte an die Bürgerinnen und Bürger, in Sicherheitsvorkehrungen am Haus bzw. der Wohnung zu investieren. Der Schwerpunkt der Einbruchszeiten liege im Schnitt zwischen 16 und 21 Uhr. Daher sei es wichtig, insbesondere in dieser Zeit besonders aufmerksam zu sein. Niemand solle sich scheuen, bei verdächtigen Personen oder Fahrzeugen sofort den Notruf 110 zu wählen. Ein gesundes Misstrauen sei dabei schon Grund genug, den Hörer in die Hand zu nehmen. Wichtig sei es einen „bewohnten Eindruck“ vorzugeben, indem zum Beispiel das Licht brenne. Auch sollten alle Fenster fest verschlossen sein. Daneben informierte die Polizeipräsidentin über die aktuellen Entwicklungen auf der Wache in Meckenheim. Als Nachfolger für Peter Riedel wird ab Dezember Wolfgang Siebert in den Bezirksdienst Meckenheim wechseln. Darüber hinaus sei es gelungen, zwei jüngere Mitarbeiter für die Wache Meckenheim zu gewinnen.
Pressemitteilung der
Stadt Meckenheim
