Übungshandgranate sorgt für nächtlichen Polizeieinsatz in Köln
04.10.: Fahndung nach flüchtigem Verdächtigen in der Haydnstraße
Köln. Ein Vorfall in Köln sorgt für Aufsehen, nachdem in der Nacht zum Sonntag, dem 4. Oktober, eine Handgranate vor einem Wohnhaus in der Haydnstraße abgelegt wurde.
Die Polizei leitete umgehend Sicherheitsmaßnahmen ein und sperrte den Bereich ab. Ein Entschärfer der Bundespolizei konnte jedoch schnell Entwarnung geben, da es sich um eine nicht zündfähige Übungshandgranate handelte. Zu keiner Zeit bestand eine tatsächliche Gefahr für die Anwohner.
Die Bewohnerin des betroffenen Hauses bemerkte gegen 2.10 Uhr einen Mann mit auffälliger Kleidung: weiße Hose, schwarze Kapuzenjacke und blaue Gummihandschuhe. Sie beobachtete, wie er in Richtung Beethovenstraße flüchtete.
Kurz darauf vernahm sie das Geräusch eines Fahrzeugs, das mit überhöhter Geschwindigkeit davonfuhr. Der gesuchte Unbekannte wird als etwa 25 Jahre alt, schlank und ungefähr 170 cm groß beschrieben.
Das Kriminalkommissariat 15 hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht nach Zeugen, die Hinweise zu der Tat, verdächtigen Personen oder Fahrzeugen geben können.
BA
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