Wunder zu Ostern: Betrunkener Geisterfahrer verursachte keinen Schaden
05.06.: Falschfahrer auf der B56: 31-Jähriger mit 1,3 Promille gestoppt
Siegburg. In der Nacht zum Ostersonntag, dem 5. April, wurde die Polizei von einem Autofahrer über einen Falschfahrer auf der Bundesstraße B56 informiert. Der Augenzeuge war auf der baulich getrennten Strecke in Richtung Much unterwegs und verließ die B56 an der Luisenstraße in Siegburg. Beim Abfahren bemerkte er einen weißen Ford, der ihm in der Ausfahrt entgegenkam.
Um den Fahrer zu warnen, setzte er die Lichthupe ein. Dennoch fuhr der Ford in entgegengesetzter Richtung auf die B56 in Richtung Sankt Augustin. Obwohl die Situation potenziell gefährlich war, kam es zu keinem Unfall. Der Zeuge hielt am Straßenrand an und meldete den Vorfall der Polizei. Während des Telefonats mit den Beamten fuhr der weiße Ford erneut vorbei, diesmal jedoch auf der richtigen Auffahrt in Richtung Sankt Augustin.
Eine herbeigerufene Polizeistreife spürte das Fahrzeug auf, als es auf die A560/A59 in Richtung Köln auffuhr, und leitete es sicher in Troisdorf von der Autobahn. Der Fahrer, ein 31-jähriger Mann aus Düsseldorf, zeigte deutliche Anzeichen von Alkoholeinfluss.
Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von etwa 1,3 Promille. Der Düsseldorfer gab an, ein bis zwei Bier konsumiert zu haben. Die Polizei führte eine Blutentnahme durch, um die Trunkenheit im Straßenverkehr zu bestätigen. Sein Führerschein wurde beschlagnahmt und der Ford verblieb in Troisdorf.
BA
