Blaulicht | 15.05.2025

Ermittlungen zur Todesursache dauern an

08.05.: 3-jähriges Mädchen stirbt - Mann begeht Suizid

Symbolbild. Foto: SZ-Designs - stock.adobe.com

Kreis Cochem-Zell. Am 8. Mai 2025 ereignete sich in Urmersbach im Landkreis Cochem-Zell ein tragischer Vorfall, bei dem ein dreijähriges Mädchen so schwer verletzt wurde, dass es später im Krankenhaus verstarb. Das Kind befand sich zum Zeitpunkt des Vorfalls in einer Garage ihres Wohnhauses, die als Fitnessraum genutzt wurde. Dort trainierte zu der Zeit ein 48-jähriger Mann aus der Nachbarschaft mit Einwilligung des Vaters des Mädchens unter anderem mit Hanteln. Während der nur wenige Minuten dauernden Anwesenheit des Mädchens in der Garage erlitt es schwere Kopfverletzungen, die schließlich zum Tod führten.

Der Mann, der ein gutes nachbarschaftliches Verhältnis zum Vater des Mädchens und dem Kind selbst hatte, verließ unmittelbar nach dem Vorfall die Garage und begab sich in sein Wohnhaus. Dort legte er sich eine Schlinge um den Hals und stellte sich an ein Fenster mit einer Fallhöhe von etwa fünf Metern. Die herbeigerufenen Polizeibeamten konnten noch mit ihm Kontakt aufnehmen und das Wohnhaus betreten, jedoch nicht verhindern, dass er in die Tiefe sprang. Dabei erlitt er tödliche Verletzungen.

Die Ermittlungen sollen nun klären, ob die Verletzungen des Kindes durch einen möglicherweise fahrlässig herbeigeführten Unfall oder vorsätzlich zugefügt wurden. Das vorläufige Obduktionsergebnis deutet auf eine stumpfe Gewalteinwirkung gegen den Kopf hin, möglicherweise verursacht durch eine Hantel. Eine weitergehende rechtsmedizinische Begutachtung zur Rekonstruktion des Geschehens wurde in Auftrag gegeben, deren Ergebnisse in einigen Wochen erwartet werden.

Aus Rücksicht auf die Angehörigen der Verstorbenen und deren postmortalen Persönlichkeitsrechte werden keine weiteren Einzelheiten mitgeteilt. Rechtlich gesehen endet ein Ermittlungsverfahren grundsätzlich mit dem Tod des Beschuldigten und ist einzustellen. Ausnahmsweise können jedoch eingeschränkte Restermittlungen zum Tatgeschehen fortgeführt werden, wenn eine weitere Aufklärung im öffentlichen Interesse liegt und im Interesse der Betroffenen geboten erscheint, was in diesem Fall zutrifft.

BA

Symbolbild. Foto: SZ-Designs - stock.adobe.com Foto: SZ-Designs - stock.adobe.com

Artikel melden

? Vielen Dank! Ihre Meldung wurde erfolgreich versendet.
? Es gab einen Fehler beim Versenden. Bitte versuchen Sie es später erneut.
Kommentare
Neueste Artikel-Kommentare
  • Oliver Spielmann: Es sollte besser heißen, Neuwied zerstört Lebensraum. Spätestens jetzt müsste eigentlich dem Letzten Bürger ein Licht aufgehen, welcher Stellenwert unser Grossbaumbestand in den Quartieren hat. Möglicherweise...
  • Markus Witsch: Es kann ja sein, dass 66% der Merzbacher sich einen eingeschränkten Nahversorger wünschen, aber die Bewohner von Schlebach, Irlenbusch, Neukirchen, Kurtenberg, Berscheid und Loch/Queckenberg haben andere Einkaufsgewohnheiten.
  • Hink Heike: Hat die UWG, CDU und der Herr Meyer sich auch einmal überlegt,wie die Senioren vollgepackt mit ihrer Ware, die ganzen Berge wieder hochkommen sollen? Und die Todenfelder, Hilberather, Locher und Queckenberger...
  • *Katja* : Jede einzelne Zeile hier trifft den Kern dieser Gruppe wunderbarer verrückten Hühner ?? ?? ??. Großartig und weiter so??
Kreishandwerkerschaft
Gegengeschäft
Lossprechungsfeier der KFZ Innung Ahrweiler
Karneval in der VG Altenahr
Karnevalsumzug Walporzheim
Karneval im Brohltal
Karneval im Brohltal
Bad Neuenahr-Ahrweiler feiert Karneval - Anzeige Veranstaltungen Festzelt 2026 o.B.
Kreishandwerkerschaft
Empfohlene Artikel
Weitere Artikel

Lahnstein. In einer Pressemitteilung vom 5. Januar 2026 hatte die Bürgerinitiative (BI) „Zurück zur ursprünglichen Verkehrsführung“ zu den Auswirkungen der sogenannten Ringlösung erklärt: „24.000 zusätzliche Buskilometer, mehr Emissionen, neue Gefahren.“ Diese Aussagen wurden in der regionalen Presse mit einer Stellungnahme des Verkehrsverbundes Rhein-Mosel (VRM) konfrontiert, der der Hochrechnung der Bürgerinitiative widersprochen hat.

Weiterlesen

Dedenbach. Wie in jedem Jahr stellten die Dedenbacher Möhnen für ihre Sitzung wieder ein buntes Programm zusammen, das sich auch in diesem Jahr traditionell aus Sketchen, Büttenreden, Musikvorträgen und Tänzen aus fast ausschließlich eigenen Kräften zusammensetzte. Zwar war die Eifelgoldhalle diesmal nicht voll besetzt, jedoch konnten die Veranstalter sich wieder auf ihr sehr aufmerksames und feierfreudiges Publikum verlassen.

Weiterlesen

Dauerauftrag 2026
Daueranzeige
Essen auf Rädern
Dauerauftrag Imageanzeige
Holz Loth-Entsorgung
Mülltonnen -Reinigung, bis auf Widerruf
Vorabrechnung, Nr. AF2025.000354.0, Januar 2026
Anzeige SALE
Rückseite o. B. Vorauskasse
Karneval in der Region
Karneval in Oberbreisig
Heimersheimer Karnevalsumzug, 14.02.26Heimersheimer Weihnachtsmärktchen, 29. – 30.11.25
Heimersheimer Karnevalsumzug, 14.02.26
Heimersheimer Karnevalsumzug, 14.02.26