Feuerwehr, Katastrophenschutz und Löschhubschrauber kämpften gegen das Feuer
10.08.: Dramatischer Waldbrand bei Hilgert: 85.000 qm Waldfläche standen in Flammen
Am 10. August 2026, gegen 14:20 Uhr, erreichte die Rettungsleitstelle in Montabaur die Meldung über einen Waldbrand in der Region Hilgert. Das Feuer brach in einem Waldgebiet oberhalb des Industriegebiets von Hilgert in Richtung Ransbach-Baumbach aus. Aufgrund des Brandes wurde die L307 in beide Richtungen gesperrt, und eine lokale Umleitung wurde eingerichtet.
In Hilgert waren zahlreiche Einsatzkräfte der Feuerwehr, des THW, des DRK, der DLRG sowie Fahrzeuge des Katastrophenschutzes und der schnellen Eingreiftruppe im Einsatz, um die Flammen zu bekämpfen. Ein Polizeihubschrauber unterstützte die Löscharbeiten, indem er Wasser aus dem nahegelegenen Erlenhofsee entnahm und über das Brandgebiet abwarf. Die Einsatzleitung übernahmen der Kreisfeuerwehrinspekteur des Westerwaldkreises und sein Stellvertreter aufgrund der großen Zahl an Einsatzkräften.
Die Sperrung der L307 im Bereich Hilgert diente dazu, die An- und Abfahrt der Einsatzfahrzeuge zu gewährleisten. In der betroffenen Region kam es zu einem Stromausfall, verursacht durch eine beschädigte Stromleitung. Ob diese Beschädigung den Auslöser des Feuers darstellte, wird weiterhin untersucht. Feuerwehrangaben zufolge verbrannte eine Fläche von etwa 30.000 Quadratmetern Wald, während insgesamt 80.000 Quadratmeter durch die Brandwache überwacht werden. Im Verlauf des Einsatzes erlitten vier Feuerwehrkräfte leichte Verletzungen.
Foto: Kreisverwaltung / Carolin Faller
Foto: Sascha Ditscher
Symbolbild. Foto: Kreisverwaltung / Carolin Faller