Seniorenbetrug im Rhein-Sieg-Kreis
13.01.: 79-Jähriger wird Opfer eines Trickbetrugs im Rhein-Sieg-Kreis
Lohmar. Ein 79-jähriger Einwohner aus Lohmar meldete am Dienstag, dem 13. Januar, einen Betrug bei der Polizei. Seit dem 7. Januar hatte der Mann mehrere Anrufe erhalten, bei denen sich der Anrufer als Mitarbeiter seiner Hausbank ausgab.
Der Anrufer behauptete, verdächtige Transaktionen auf dem Konto des Mannes entdeckt zu haben. Im Verlauf der Gespräche gab der Lohmarer schließlich seine Bankdaten preis. In der Folge stellte der Mann fest, dass nach den Anrufen vier Mal Geld auf seinem Konto einging, jedoch kurze Zeit später höhere Beträge wieder abgebucht wurden.
Der genaue finanzielle Schaden konnte vom Betroffenen zunächst nicht beziffert werden. Die Polizei nahm alle Beweismittel auf und leitete ein Strafverfahren wegen Betrugsverdachts ein. Solche Anrufe sind keine Seltenheit und stellen ein besonderes Risiko für ältere Menschen dar. Aufklärung kann helfen, Schaden zu vermeiden.
Es ist ratsam, mit älteren Familienmitgliedern, Freunden und Bekannten über diese Betrugsmaschen zu sprechen. Bankmitarbeiter fordern niemals die Herausgabe geheimer Daten, daher ist Misstrauen angebracht, und solche Anrufe sollten im Zweifelsfall beendet werden. BA
