Der Unfallverursacher war nicht in Besitz eines Führerscheins
18.05.: Mülheim-Kärlich: Schwerer Unfall auf B9: Ein Verletzter
Mülheim-Kärlich. Am 18.05.2026 gegen 01:09 Uhr wurde der Polizei Andernach ein Verkehrsunfall mit Personenschaden im Bereich des Abfahrtsastes der B9 an der Anschlussstelle Industriegebiet Mülheim-Kärlich in Fahrtrichtung Koblenz gemeldet. Nach bisherigen Erkenntnissen kam ein Pkw in einer Rechtskurve infolge nicht angepasster Geschwindigkeit von der Fahrbahn ab, durchfuhr den Kurvenbereich geradeaus und kam nach einem weiten Sprung hinter der Schutzplanke in einem angrenzenden Waldstück zum Stillstand.
Rettungsdienst und Feuerwehr befanden sich ebenfalls im Einsatz. Der 41-jährige Fahrzeughalter aus der Verbandsgemeinde Weißenthurm wurde verletzt neben dem Fahrzeug angetroffen und zur weiteren medizinischen Behandlung in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht. Zudem besteht der Verdacht, dass der Mann nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis ist.
Da zunächst nicht ausgeschlossen werden konnte, dass sich weitere Personen im Fahrzeug befunden hatten, wurden umfangreiche Suchmaßnahmen durchgeführt, unter anderem unter Einsatz eines Polizeihubschraubers.
Am Fahrzeug entstand Totalschaden. Die Schadenshöhe wird auf etwa 30.000 Euro geschätzt. Die Bergung des Pkw erfolgte mit erheblichem Aufwand unter Einsatz eines Krans. Für die Dauer der Unfallaufnahme sowie der Bergungsmaßnahmen mussten Teilbereiche der B9 zeitweise gesperrt werden.
Im Rahmen der ersten Ermittlungen ergaben sich Hinweise darauf, dass sich der verunfallte Pkw zuvor einer polizeilichen Kontrolle auf der B9 entziehen wollte. Entsprechende Ermittlungsverfahren wurden eingeleitet.
