Blaulicht | 01.08.2023

Der Flüchtige konnte noch nicht ausfindig gemacht werden

20.000 Euro Schaden: Fahrer rammt auf der Flucht mehrere Polizeiautos

Symbolbild.  Foto: ROB

Troisdorf. Am Nachmittag des vergangenen Freitags (28. Juli) bemerkte eine Zivilstreife aus Troisdorf auf der Bonner Straße in Oberlar einen schwarzen VW Golf, der ohne vorderes Kennzeichen fuhr. Als das Heckkennzeichen über Funk überprüft wurde, stellte sich heraus, dass es als gestohlen gemeldet war.

Die Zivilpolizisten verständigten eine Streifenwagenbesatzung, um das Fahrzeug zu stoppen und den Fahrer zu überprüfen. Während sie auf die Ankunft des Streifenwagens warteten, verfolgten die Fahnder den Golf. Der Fahrer lenkte sein Fahrzeug in einen Innenhof, wo er aus dem Auto ausstieg.

Die zivilen Polizeibeamten blockierten mit ihrem Fahrzeug den Ausgang des Hofs, stiegen ebenfalls aus und sprachen den Fahrer an. Nachdem sie sich als Polizisten zu erkennen gegeben hatten, sprang der Fahrer zurück in den Golf und raste in Richtung des Ausgangs. Dort schob er das querstehende Polizeifahrzeug aus dem Weg und rammte einen weiteren zivilen Polizeiwagen, der gerade am Einsatzort eintraf. Auch dieses Fahrzeug schob er zur Seite und machte sich in Richtung des Gewerbegebiets „Auf dem Schellerod“ aus dem Staub.

Sofort wurde eine Fahndung nach dem Flüchtigen eingeleitet. Der verlassene und abgeschlossene Golf wurde in der Max-Planck-Straße gefunden. Zeugen beschrieben den Fahrer als einen etwa 170 cm großen Mann mit braunen Haaren und Bart, der in eine nahegelegene Grünfläche geflüchtet war. Trotz der Suche mit einem Diensthund und einem Polizeihubschrauber konnte der unbekannte Mann, der ein schwarzes T-Shirt trug, nicht gefunden werden.

Das Auto des Flüchtigen wurde zur Beweissicherung sichergestellt. Ob sich im Fahrzeug Hinweise auf den Benutzer finden lassen, wird die weitere Untersuchung zeigen. Die beiden beschädigten zivilen Polizeifahrzeuge wurden zur Dienststelle zurückgebracht. Der Schaden dürfte sich auf etwa 20.000 Euro belaufen. BA

Symbolbild. Foto: ROB

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  • Anne: Ein Faustschlag mitten ins Gesicht und ein Dolchstoß mitten ins Herz aller Flutopfer…nicht nur der Toten und deren Angehörigen und Freunden, sondern insbesondere der unzählig vielen traumatisierten Menschen...
  • Betroffener: Wiedermal ein Totalversagen der Justiz und es werden Täter geschützt ! Inzwischen darf man sich wirklich fragen ob diese Justiz überhaupt noch der Gerechtigkeit und dem Volk dient oder einfach nur noch die Politiker zu schützen versucht !
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