Blaulicht | 30.01.2026, 09:05 Uhr

Lebensgefährlicher Leichtsinn am Koblenzer Hauptbahnhof

25.01.: 35-Jähriger kämpft nach Stromschlag ums Überleben

Symbolbild Foto: Christian Schwier - stock.adobe.com
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Koblenz. Am 25. Januar 2026 ereignete sich gegen 15.50 Uhr ein schwerer Unfall im Gleisbereich des Hauptbahnhofs Koblenz. Ein 35-jähriger Mann kletterte aus bislang ungeklärten Gründen auf einen Oberleitungsmast. Dabei erlitt er einen Stromschlag durch einen sogenannten Lichtbogen. Zwei Zeuginnen des Vorfalls berichteten unabhängig voneinander, dass sie einen lauten Knall gehört hätten, der durch den Stromschlag verursacht wurde. Kurz darauf sei der Mann zu Boden gestürzt.

Nach der Erstversorgung durch eine Notärztin wurde der schwerstverletzte Mann in eine nahegelegene Klinik gebracht. Sein Überleben ist ungewiss. Die Bundespolizei Trier warnt eindringlich vor den lebensgefährlichen Risiken des Bahnstroms, der 15.000 Volt beträgt und nicht nur bei direkter Berührung, sondern bereits bei einer Annäherung von weniger als 1,5 Metern durch Lichtbögen zu schwersten Verletzungen oder sogar zum Tod führen kann. Besonders das Klettern auf Waggons oder Masten stellt eine erhebliche Gefahr dar.

BA

Symbolbild Foto: Christian Schwier - stock.adobe.com Foto: Christian Schwier - stock.adobe.com

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