Lebensgefährlicher Leichtsinn am Koblenzer Hauptbahnhof
25.01.: 35-Jähriger kämpft nach Stromschlag ums Überleben
Koblenz. Am 25. Januar 2026 ereignete sich gegen 15.50 Uhr ein schwerer Unfall im Gleisbereich des Hauptbahnhofs Koblenz. Ein 35-jähriger Mann kletterte aus bislang ungeklärten Gründen auf einen Oberleitungsmast. Dabei erlitt er einen Stromschlag durch einen sogenannten Lichtbogen. Zwei Zeuginnen des Vorfalls berichteten unabhängig voneinander, dass sie einen lauten Knall gehört hätten, der durch den Stromschlag verursacht wurde. Kurz darauf sei der Mann zu Boden gestürzt.
Nach der Erstversorgung durch eine Notärztin wurde der schwerstverletzte Mann in eine nahegelegene Klinik gebracht. Sein Überleben ist ungewiss. Die Bundespolizei Trier warnt eindringlich vor den lebensgefährlichen Risiken des Bahnstroms, der 15.000 Volt beträgt und nicht nur bei direkter Berührung, sondern bereits bei einer Annäherung von weniger als 1,5 Metern durch Lichtbögen zu schwersten Verletzungen oder sogar zum Tod führen kann. Besonders das Klettern auf Waggons oder Masten stellt eine erhebliche Gefahr dar.
BA

Marcus F., die Dummheit ist hier ebenso der fehlende Stromschlagschutz. Offenbar geht bei der Bahn und Ihnen Profit vor Unfallschutz. Das spart die Kosten für entsprechende Klettersperren einfach ein und Sie kleben stattdessen ein preiswertes Warnsymbol hin. Was würden Sie sagen, wenn demnächst Brückengeländer durch nette Warnschilder ersetzt werden, denn gegen Dummheit gibt es Ihrer Behauptung nach keinen Schutz?
Der Stromschlagschutz bei der Bahn ist auf dem Stand vor 100 Jahren. Deshalb passiert fast alle zwei Wochen ein Bahnstromunfall und leider kommen in keinem Bahnsystem so viele Menschen und Tiere um wie im elektrischen. Hier muss dringend nachgebessert werden. Googlen und unterstützen Sie bitte: change org sicherheitsmaßnahmen-für-zugang-zu-bahngelände-und-abstellgleise-verstärken
Gegen Dummheit gibt es keinen Schutz.