Blaulicht | 31.10.2025

Beim diesem Lkw stimmt überhaupt nichts mehr...

31.10.:Eifel: Holztransporter hatte 23,7 Tonnen zu viel geladen

Symbolbild. Foto: Jochen Tack / Polizei NRW

Euskirchen. Am Mittwoch, den 29. Oktober, führte die Polizei Euskirchen in den frühen Morgenstunden in der Nähe von Hellenthal, unweit der belgischen Grenze, umfangreiche Schwerlastkontrollen durch. Zeitgleich überprüften auf belgischem Hoheitsgebiet die Polizeizone Eifel sowie auf rheinland-pfälzischem Gebiet der Zentrale Verkehrsdienst Wittlich den Schwerlastverkehr.

Gegen 5.20 Uhr wurde auf der Bundesstraße 258 ein belgischer Langholztransporter angehalten. Bereits bei der Kontrolle ergab sich der Verdacht einer erheblichen Überladung. Eine anschließende Wägung bestätigte diesen: Das Fahrzeug wog 63,7 Tonnen und überschritt damit das zulässige Gewicht gemäß der abgelaufenen Ausnahmegenehmigung um 23,7 Tonnen.

Darüber hinaus stellten die Einsatzkräfte fest, dass die Abgasanlage des Fahrzeugs technisch manipuliert worden war. Eine Geräuschmessung ergab, dass der Lkw doppelt so laut betrieben wurde wie erlaubt. Zudem wurden die Abgase ungefiltert in die Umwelt abgegeben. Für den 36-jährigen Fahrer aus Belgien endete die Fahrt vor Ort. Das transportierte Holz musste abgeladen werden; der Lkw wurde sichergestellt und einem technischen Gutachter übergeben.

Gegen den Fahrer wurde ein Bußgeldverfahren mit einer Gesamtsumme von 2.200 Euro einschließlich Verfahrenskosten eingeleitet.

Die gemeinsame Kontrollaktion verdeutlicht die enge grenzüberschreitende Zusammenarbeit der beteiligten Verkehrsdienste und trägt wesentlich zur Erhöhung der Verkehrssicherheit sowie zum Schutz der Umwelt bei. BA

Symbolbild. Foto: Jochen Tack / Polizei NRW

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