Blaulicht | 04.12.2025, 11:12 Uhr

Mehr Sicherheit in der dunklen Jahreszeit

4.12.: Polizei Montabaur verschärft Tempokontrollen

Symbolbild.
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Montabaur. Seit Beginn der dunklen und regenreichen Jahreszeit intensiviert die Polizeiinspektion Montabaur ihre Geschwindigkeitskontrollen.

Diese Maßnahmen sind eine Reaktion auf die typischen Gefahren, die der Herbst- und Winterverkehr mit sich bringt: längere Bremswege, rutschige Straßenverhältnisse, eingeschränkte Sicht und ein erhöhtes Risiko von Wildwechsel. In den vergangenen Wochen überprüften die Beamtinnen und Beamten an insgesamt 14 Kontrollstellen die Geschwindigkeit von Fahrzeugen.

Diese Kontrollpunkte befanden sich innerhalb der Verbandsgemeinden Montabaur, Wirges, Selters und Wallmerod.

Gemeinsam mit der Polizeiwache in Höhr-Grenzhausen wurden zudem Messungen in den Verbandsgemeinden Höhr-Grenzhausen und Ransbach-Baumbach durchgeführt.

Neben 133 Verstößen gegen die zulässigen Geschwindigkeitsbegrenzungen wurden auch zahlreiche andere Ordnungswidrigkeiten festgestellt. Mehrere Fahrzeugführer wurden nicht nur wegen überhöhter Geschwindigkeit, sondern auch wegen verbotswidriger Handynutzung am Steuer oder fehlender Anschnallgurte beanstandet.

Die gravierendsten Geschwindigkeitsüberschreitungen wurden in Siershahn in der Bunzlauer Straße, mit gemessenen 101 km/h statt der erlaubten 50 km/h, und in Ransbach-Baumbach in der Osterfeldstraße, mit 93 km/h statt der zulässigen 50 km/h, festgestellt. Die betroffenen Fahrer müssen nun mit einem empfindlichen Bußgeld, Punkten im Fahreignungsregister und einem Fahrverbot rechnen.

Die Polizeiinspektion Montabaur plant, die verstärkte Geschwindigkeitsüberwachung auch in den kommenden Wochen fortzusetzen. Ihr Ziel ist es, das Unfallrisiko während der kritischen Jahreszeit zu reduzieren und die Aufmerksamkeit der Verkehrsteilnehmer zu steigern.

Daher appelliert die Polizei an alle Verkehrsteilnehmer, stets mit angepasster Geschwindigkeit zu fahren und sich an die vorgeschriebenen Tempolimits zu halten.BA

Symbolbild. Foto: Sven Grundmann - stock.adobe.com

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