Blaulicht | 04.05.2025

Schwerer Unfall auf der A565

Auto überschlug sich: Eingeklemmte Insassen von Feuerwehr aus Fahrzeug befreit

Ein Auto überschlug sich bei dem Unfall. Foto: Feuerwehr und Rettungsdienst Bonn

Bonn. Über das eCall-System eines Unfallfahrzeuges ging gestern ein Notruf bei der Leitstelle von Feuerwehr und Rettungsdienst Bonn ein. Gemeldet wurde eine Kollision von zwei Fahrzeugen in Fahrtrichtung Köln. Ein Fahrer der den Unfall von der Gegenspur aus beobachtet hatte, wählte ebenfalls den Notruf und berichtete über mindestens einen überschlagenen PKW.

Noch während der Anfahrt der Bonner Einsatzkräfte erhielt die Leitstelle die Meldung, dass ein Rettungswagen aus Koblenz, der gerade einen Patiententransport durchführte und an der Einsatzstelle vorbeikam, die Erstversorgung übernommen hatte. Es wurde mitgeteilt, dass sich zwei der insgesamt drei Patienten noch in einem, auf dem Dach liegenden, Fahrzeug befinden.

Als das erste Fahrzeug der Freiwilligen Feuerwehr Lengsdorf an der Einsatzstelle eintraf, konnte diese Meldung bestätigt, erste Sicherungsmaßnahmen an dem überschlagenen Fahrzeug eingeleitet und die Betreuung der Patienten sichergestellt werden.

Gemeinsam mit den Kräften der Rüsteinheit und des Rettungsdienstes konnten die beiden Patienten aus dem Fahrzeug befreit und zur notärztlichen Versorgung in Rettungswagen verbracht werden. Nach der Versorgung vor Ort erfolgte der Weitertransport in Bonner Krankenhäuser.

Am zweiten Fahrzeug waren durch die Feuerwehr lediglich Sicherungsmaßnahmen zu treffen. Die leicht verletzte Fahrerin hatte sich bereits selbstständig aus dem Fahrzeug begeben und konnte direkt durch den Rettungsdienst versorgt werden.

Für die Dauer der Maßnahmen war die A565 in Fahrtrichtung Köln gesperrt. Der Einsatz der Kräfte der Freiwilligen Feuerwehren aus Bonn-Lengsdorf und -Duisdorf, der Rüsteinheit von der Feuerwache 1 sowie des Führungs- und Rettungsdienstes endete gegen 15 Uhr. Pressemitteilung Feuerwehr und Rettungsdienst Bonn

Ein Auto überschlug sich bei dem Unfall. Foto: Feuerwehr und Rettungsdienst Bonn

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