Schafsrisse im Westerwald und in der Pfalz
DNA-Analysen sollen Aufschluss über Schafvorfälle geben
Westerwaldkreis. Am Sonntag, dem 11. Oktober 2026, wurde im Gemeindegebiet von Oberrod, das zur Verbandsgemeinde Rennerod im Westerwaldkreis gehört, ein Vorfall gemeldet, bei dem vier Schafe tot aufgefunden wurden.
Es besteht der Verdacht, dass ein großer Beutegreifer an dem Geschehen beteiligt sein könnte. Noch am selben Tag erfolgte eine Untersuchung vor Ort, bei der DNA-Abstriche entnommen wurden. Diese Proben wurden zur weiteren Analyse an das Senckenberg Institut übermittelt. Ob tatsächlich ein großer Beutegreifer involviert ist, bleibt vorerst unklar, da weder eine Bestätigung noch ein Ausschluss möglich ist.
Der Ort des Vorfalls befindet sich innerhalb des ausgewiesenen Präventionsgebietes im Westerwald. Sobald neue Erkenntnisse vorliegen, wird darüber informiert.
Am darauffolgenden Montag, dem 12. Oktober 2026, ereignete sich im Gemeindegebiet von Queidersbach, das zur Verbandsgemeinde Landstuhl im Kreis Kaiserslautern gehört, ein weiterer Vorfall. Hier wurden zwei Schafe verletzt aufgefunden, ebenfalls mit dem Verdacht auf die Beteiligung eines großen Beutegreifers.
Auch in diesem Fall wurde eine Begutachtung vor Ort durchgeführt und DNA-Abstriche genommen, die an das Senckenberg Institut zur Analyse weitergeleitet wurden. Die Möglichkeit der Beteiligung eines großen Beutegreifers kann momentan weder bestätigt noch ausgeschlossen werden.
Der Ort dieses Vorfalls befindet sich außerhalb der derzeit ausgewiesenen Präventionsgebiete. Sobald es neue Informationen gibt, erfolgt eine entsprechende Mitteilung.
BA
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Symbolbild Foto: pixabay.com