gesponserte Artikel | 22.01.2019

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Die aufregende Partnerstadt von Koblenz: Willkommen in Austin

Photo by Carlos Delgado, CC0 Public Domain

So fern und doch so nah: Am 23. Mai 1991 wurde Koblenz zur offiziellen Partnerstadt von Austin in Texas erklärt. Die Fäden, die bis heute kontinuierlich über den Atlantik geknüpft werden, haben sich mittlerweile zu einem feinmaschigen Netz entwickelt. Ähnlich wie die anderen Städtepartnerschaften in der Umgebung, wird die Koblenzer Beziehung zu Austin dank des großen Engagements im Bereich der Kunst, Wirtschaft, Politik und Bildung, auch in Zukunft das Leben der Bürger in beiden Städten bereichern. Aber was macht Austin so besonders? Wir haben uns die Stadt einmal näher angeschaut und seine Höhepunkte zusammengefasst.

Texas State Capitol Building

Mit seinen fast 800,000 Einwohnern hat die Hauptstadt von Texas fast acht mal so viele Einwohner wie Koblenz. Dementsprechend groß und beeindruckend fällt das sich im Stadtkern befindende Parlamentsgebäude der Staatslegislative aus. Das vom Architekten Elijah E. Myers entworfene Gebäude wurde zwischen 1882 und 1888 errichtet. Es beherbergt nicht nur weitläufige Plenarsäle, sondern auch das Büro des derzeitigen Gouverneurs und Republikaners Greg Abbott. Im Jahr 1993 wurde das Gebäude restauriert und unteririsch erweitert. Außerdem wurde es im Jahr 1970 in das National Register of Historic Places aufgenommen und trägt den Status eines historischen Denkmals. Eine Besichtigung kann von Montag bis Freitag von 7:00 bis 22:00 Uhr stattfinden. An Wochenenden herrschen verkürzte Öffnungszeiten.

Entertainment pur

Was wäre eine Reise nach Austin, ohne eine typisch texanische Dancehall zu besuchen? The Broken Spoke gilt als der „letzte wahre“ Tanzsaal in Texas. Dabei wird hier nicht nur getanzt, sondern auch ordentlich geschlemmt: Steaks, Burger, Tex-Mex und natürlich BBQ stehen jeden Tag auf der Speisekarte. Die seit 1964 von einer kleinen Familie betriebene Dancehall bietet mittwochsabends sogar Tanzunterricht für Anfänger an. Auch The Tavern in Austins Stadtmitte ist einen Besuch wert: Die typisch texanische Sports-Bar punktet nicht nur mit herzhaften Speisen, sondern lässt auch das Herz eines jeden Poker-Fans höherschlagen. Die beliebteste Poker-Variante, Texas’Holdem, wird hier regelmäßig und mit viel Eifer gespielt. Anfänger sollten vorher jedoch ihre Kenntnisse zu den einzelnen Regeln auffrischen, bevor sie sich mit an den Pokertisch setzen.

Circuit of the Americas

Auf der sogenannten CoTA findet seit 2012 der Große Preis der USA (das einzige Formel 1-Rennen in den Vereinigten Staaten) statt. Die 5,516 km lange Rennstrecke ist aber nicht nur für Auto- und Motorradfans von großem Interesse. Das sich auf dem Gelände befindende Austin360 Amphitheater begeistert regelmäßig Künstler und Musikliebhaber aus aller Welt. In der Vergangenheit traten bereits musikalische Legenden wie Willie Nelson oder die Band KISS vor bis zu 14,000 Zuschauern auf. Vor einem Besuch lohnt es sich also, nach den passenden Konzerttickets zu suchen. Aber auch ohne ein Konzert sollte CoTA auf keinen Fall verpasst werden. Die Rennstrecke, die 20 Kurven umfasst und Höhenunterschiede von 40 Metern beinhaltet, wurde vom deutschen Architekten Hermann Tilke entworfen. Besucher sollten sich auch auf den 25-stöckigen Observation Tower trauen: Hier bietet sich eine der besten Aussichten auf Austins grandiose Skyline.

Photo by A Yee; CC BY 2.0

Photo by A Yee; CC BY 2.0

Austin ist bekannt für seine lebendige Kunst-Szene und einen zeitgenössischen Street-Art-Stil. Kunstliebhaber werden sich an der HOPE Galerie (auch Castle Hill genannt) nicht satt sehen können. Das ehemalige Militärinstitut mit seinen Beton-Apartment-Komplexen wurde im Jahr 2011 kurzerhand zu einem Outdoor-Kunst-Museum umfunktioniert. Graue Betonwände wurden von verschiedenen Künstlern vornehmlich mit Graffiti verziert. Auf drei verschiedenen Ebenen können Besucher den fast surrealen Paint Park bestaunen. Castle Hill ist mittlerweile zu Austins beliebtesten Ausflugszielen geworden. Dabei ändert sich das Bild stetig: Ständig konzipieren Künstler neue Kunst-Projekte und setzen diese auf bereits bemalten Wänden um. Wer sich selbst mit Farbe auf einer Wand verewigen will, braucht einen sognannten Paint Pass, der zuvor bei der Organisation SprARX in Austin abgeholt wird.

Egal ob im Rahmen eines Studentenaustausches, einer Geschäftsreise oder als Privatperson: Austin mit eigenen Augen zu erleben lohnt sich. Wer sich näher für die Städtepartnerschaft zwischen Koblenz und Austin interessiert und sich selber einbringen möchte, findet auf der Webseite der Koblenz-Austin Partnerschaft weitere Informationen. Neben Veranstaltungstipps kann hier ebenfalls ein offizieller Mitgliedsantrag gestellt werden.

Photo by Carlos Delgado, CC0 Public Domain

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Von Stadtverwaltung Bendorf aus Bendorf

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