Blaulicht | 12.05.2022

Der Mann wurde von Betrügern aufgefordert, seinen PC für Fernzugriffssoftware freizugeben. Das tat er dann auch.

Falsches Gewinnspiel: Koblenzer wird um 80.000 Euro erleichtert

Symbolbild: Foto: pixabay.com

Koblenz. Am Mittwochnachmittag, den 11.05.2022 erschien der 61-jährige Geschädigte auf der Polizeiinspektion Koblenz 2 und gab an, dass knapp 80.000 Euro widerrechtlich von seinem Konto abgebucht wurden. Zuvor war ihm telefonisch ein Gewinn in Höhe von 8.000 Euro versprochen worden.

Alles was er dafür tun müsse, sei die Freigabe seines Computers per Fernzugriffssoftware. So gelangten die Täter an seine Kontodaten und veranlassten entsprechende Überweisungen.

Misstrauisch wurde der Geschädigte, als in seinem Namen Konten im Ausland eröffnet wurden. Auf diese wurden die Geldbeträge dann überwiesen. Die entsprechenden Bestätigungen der Überweisungen erhielt er Geschädigte mehrfach per E-Mail und SMS.

Das Phänomen reiht sich in eine lange Liste der Call-Center-Betrugsvarianten ein. Die Polizei Koblenz warnt daher ausdrücklich, bei entsprechenden telefonischen Gewinnversprechungen misstrauisch zu werden.

Insbesondere wenn eine Vorauszahlung verlangt wird oder entsprechende (Konto-)Daten telefonisch abgefragt werden. Niemals sollte ein Fernzugriff auf den eigenen Computer ermöglicht werden.

Pressemitteilung der Polizei Koblenz

Symbolbild: Foto: pixabay.com

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